<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd">

<channel>
	<title>Bildungsmagazin</title>
	<atom:link href="http://bmag.wueste-welle.de/feed/podcast/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bmag.wueste-welle.de</link>
	<description>das Bildungsmagazin der Wusten Welle zum Mitnehmen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 10:17:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
<itunes:subtitle>das Bildungsmagazin der Wüsten Welle zum Mitnehmen</itunes:subtitle>
	<itunes:author>Bildungsmagazin (Wuste Welle)</itunes:author>
	<itunes:image href="http://bmag.wueste-welle.de/bmag-logo.jpg" />
	<image><url>http://bmag.wueste-welle.de/bmag-logo.jpg</url><title>Bildungsmagazin</title><link>http://bmag.wueste-welle.de</link></image>
	<itunes:category text="News &amp; Politics" />
	<itunes:category text="Education" />
	<itunes:category text="Science &amp; Medicine" />
	<itunes:keywords>Bildung, Bildungspolitik, Universitat, Uni, Studiengebuhren</itunes:keywords>
	<itunes:new-feed-url>http://feeds2.feedburner.com/bildungsmagazin</itunes:new-feed-url>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Fabian Everding</itunes:name>
		<itunes:email>fabian@ernst-bloch-uni.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
			<item>
		<title>Sendung vom 23.04.2012</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-23-04-2012/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-23-04-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 14:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studi-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1497</guid>
		<description><![CDATA[Clubhausfeste im Sommersemester 2012 Schon zu Beginn des letzten Wintersemesters konnten keine normalen Clubhausfeste mehr stattfinden, da der Uni-Leitung plötzlich klargeworden war, was alle schon seit zwei Jahren wußten: Das Clubhaus genügt nicht den hohen Brandschutzbestimmungen wie sie für einen Veranstaltungsort mit mehreren hundert Besuchern jede Woche gelten. Nachdem der große Saal im Clubhaus ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Clubhausfeste im Sommersemester 2012</strong><br />
Schon zu Beginn des letzten Wintersemesters konnten keine normalen Clubhausfeste mehr stattfinden, da der Uni-Leitung plötzlich klargeworden war, was alle schon seit zwei Jahren wußten: Das Clubhaus genügt nicht den hohen Brandschutzbestimmungen wie sie für einen Veranstaltungsort mit mehreren hundert Besuchern jede Woche gelten.<br />
Nachdem der große Saal im Clubhaus ab dem ersten Donnerstag des Wintersemesters gesperrt bleiben mußte, verlegten die Studis ihre Parties einfach nach draußen. Einige Male feierte man auf dem Parkplatz des Rektorats, dann einmal hinter dem Hegelbau und einmal zog man auch mit mobilem Soundsystem zu einer spontanen Demo-Party in die Tübinger Altstadt. Die Uni-Leitung versprach daraufhin, zum Sommer werde man das Clubhaus baulich so umgestalten, dass dort Parties wieder möglich wären.</p>
<p>Nun hat am 16. April das Sommersemester begonnen, doch am letzten Donnerstag standen die Studis wieder draußen vor dem Clubhaus. Und innen drin im Clubhaus war außer den Toiletten alles abgesperrt.</p>
<p>Wir haben uns heute mit Timo von der Fachschaften-Vollversammlung im Clubhaus getroffen und wollten wisssen: Wie ist es denn jetzt mit den Clubhausfesten im Sommer? Was war am letzten Donnerstag los und wie geht es jetzt weiter?<br />
</p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/47463">Spitzelfall Simon Bromma: VG Karlsruhe kassiert den Sperrvermerk des Innenministeriums</a></strong><br />
In der gerichtlichen Aufarbeitung des monatelangen Einsatzes des LKA-Beamten Simon Bromma in Heidelberg zeichnet sich nun doch eine Wende ab. Bis zum 10.04.2012 hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe der Landespolizeidirektion Karlsruhe Zeit gegeben, die Akten vorzulegen, die die Ausspähung und Berichte über die Auszuspähenden betreffen. Anders könne die Rechtmässigkeit des Einsatzes nicht geprüft werden. Eine klare Watschen für Innenminister Gall (SPD), dessen Apparat die Schwärzung von 80 Prozent des Aktenmaterials zum &#8220;Wohle des Landes&#8221; verfügen ließ.</p>
<p>Ein Gespräch mit &#8220;Dandl&#8221; vom AK Spitzelklage, das unsere Kollegen vom Freien Radio Radio Dreyeckland aus Freiburg am 03. April 2012 geführt haben. Wir bitten die technische Qualität des Beitrags zu entschuldigen.<br />
</p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/47656" target="_blank">Aktionen gegen drohende Abschiebung von Studierenden in Rennes</a></strong><br />
Im westfranzösichen Rennes fanden in der letzten Zeit an den Hochschulen einige Aktionen gegen die drohende Abschiebung von Studierenden ohne französischen Pass statt. Hierzu sprachen wir mit einem Mitglied des Netzwerks Universität ohne Grenzen. Wie ist die Lage der Bertoffenen? Wie verhalten sich die Unileitungen, gibt es Hoffnungen auf Änderungen nach der Präsidentschaftswahl und wie siehts mit der Solidarität aus?<br />
<br />
Ein Beitrag von Radio Dreyeckland aus Freiburg.</p>
<p><strong>Musik in der Sendung:</strong></p>
<ul>
<li>K.Flay – Sunburn<a  href="http://eyesshut.kflay.com/" target="_blank"><br />
Das neue Album der Hip-Hoperin aus San Francisco „Eyes Shut“ kann man kostenlos auf ihrer Homepage herunterladen.</a></li>
<li>Danger Dan &#8211; Meine Lieblingsbar<br />
(Vom neuen Album „Dinkelbrot &amp; Ölsardinen“. <a  href="http://www.antilopengang.de/dinkelbrotundoelsardinen.php" target="_blank">Das Album kann kostenlos unter antilopengang.de heruntergeladen werden.</a>)</li>
<li>K.I.Z. &#8211; Abteilungsleiter Der Liebe</li>
<li>Irie Revoltes &#8211; Motive</li>
<li>Slut &#8211; Zweites Dreigroschenfinale</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-23-04-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20120412-aktionengeg-15776.mp3" length="7459960" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20120403-spitzelfall-15708.mp3" length="8415190" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://dl.dropbox.com/u/32984357/BMag/online/2012-04-Timo-zu_den-Clubhausfesten.mp3" length="12288417" type="audio/mpeg" />
	<itunes:summary>Clubhausfeste im Sommersemester 2012
Schon zu Beginn des letzten Wintersemesters konnten keine normalen Clubhausfeste mehr stattfinden, da der Uni-Leitung plötzlich klargeworden war, was alle schon seit zwei Jahren wußten: Das Clubhaus genügt nicht den hohen Brandschutzbestimmungen wie sie für einen Veranstaltungsort mit mehreren hundert Besuchern jede Woche gelten.
Nachdem der große Saal im Clubhaus ab dem ersten Donnerstag des Wintersemesters gesperrt bleiben mußte, verlegten die Studis ihre Parties einfach nach draußen. Einige Male feierte man auf dem Parkplatz des Rektorats, dann einmal hinter dem Hegelbau und einmal zog man auch mit mobilem Soundsystem zu einer spontanen Demo-Party in die Tübinger Altstadt. Die Uni-Leitung versprach daraufhin, zum Sommer werde man das Clubhaus baulich so umgestalten, dass dort Parties wieder möglich wären.
Nun hat am 16. April das Sommersemester begonnen, doch am letzten Donnerstag standen die Studis wieder draußen vor dem Clubhaus. Und innen drin im Clubhaus war außer den Toiletten alles abgesperrt.
Wir haben uns heute mit Timo von der Fachschaften-Vollversammlung im Clubhaus getroffen und wollten wisssen: Wie ist es denn jetzt mit den Clubhausfesten im Sommer? Was war am letzten Donnerstag los und wie geht es jetzt weiter?

Spitzelfall Simon Bromma: VG Karlsruhe kassiert den Sperrvermerk des Innenministeriums
In der gerichtlichen Aufarbeitung des monatelangen Einsatzes des LKA-Beamten Simon Bromma in Heidelberg zeichnet sich nun doch eine Wende ab. Bis zum 10.04.2012 hat die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe der Landespolizeidirektion Karlsruhe Zeit gegeben, die Akten vorzulegen, die die Ausspähung und Berichte über die Auszuspähenden betreffen. Anders könne die Rechtmässigkeit des Einsatzes nicht geprüft werden. Eine klare Watschen für Innenminister Gall (SPD), dessen Apparat die Schwärzung von 80 Prozent des Aktenmaterials zum “Wohle des Landes” verfügen ließ.
Ein Gespräch mit “Dandl” vom AK Spitzelklage, das unsere Kollegen vom Freien Radio Radio Dreyeckland aus Freiburg am 03. April 2012 geführt haben. Wir bitten die technische Qualität des Beitrags zu entschuldigen.

Aktionen gegen drohende Abschiebung von Studierenden in Rennes
Im westfranzösichen Rennes fanden in der letzten Zeit an den Hochschulen einige Aktionen gegen die drohende Abschiebung von Studierenden ohne französischen Pass statt. Hierzu sprachen wir mit einem Mitglied des Netzwerks Universität ohne Grenzen. Wie ist die Lage der Bertoffenen? Wie verhalten sich die Unileitungen, gibt es Hoffnungen auf Änderungen nach der Präsidentschaftswahl und wie siehts mit der Solidarität aus?

Ein Beitrag von Radio Dreyeckland aus Freiburg.
Musik in der Sendung:

K.Flay – Sunburn
Das neue Album der Hip-Hoperin aus San Francisco „Eyes Shut“ kann man kostenlos auf ihrer Homepage herunterladen.
Danger Dan – Meine Lieblingsbar
(Vom neuen Album „Dinkelbrot &amp; Ölsardinen“. Das Album kann kostenlos unter antilopengang.de heruntergeladen werden.)
K.I.Z. – Abteilungsleiter Der Liebe
Irie Revoltes – Motive
Slut – Zweites Dreigroschenfinale

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Clubhausfeste im Sommersemester 2012 Schon zu Beginn des letzten Wintersemesters konnten keine normalen Clubhausfeste mehr stattfinden, da der Uni-Leitung plötzlich klargeworden war, was alle schon seit zwei Jahren wußten: Das Clubhaus genügt [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 09. und 16.04.2012</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-09-und-16-04-2012/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-09-und-16-04-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 20:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Studiogespraech]]></category>
		<category><![CDATA[Ableism]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Exklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Herrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[nach der integrativen Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Normalität]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hudelmaier-Mätzke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1480</guid>
		<description><![CDATA[Guten Tag, Publikum. Leider habe ich den Sendetermin am 09.04.2012 vergessen, so dass statt unserer Sendung eine Ska-Musiksendung lief. Falls jemand sich auf eine neue Bildungsmagazin-Sendung gefreut hatte, tut mir das Leid und ich verspreche, dass das nicht wieder vorkommen wird. Zu unserem Wiederholungstermin läuft aber die Sendung wie geplant. Es handelt sich um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, Publikum.<br />
Leider habe ich den Sendetermin am 09.04.2012 vergessen, so dass statt unserer Sendung eine Ska-Musiksendung lief. Falls jemand sich auf eine neue Bildungsmagazin-Sendung gefreut hatte, tut mir das Leid und ich verspreche, dass das nicht wieder vorkommen wird. Zu unserem Wiederholungstermin läuft aber die Sendung wie geplant. Es handelt sich um die Sendung zum Thema Inklusion vom Oktober 2010 in einem neuen musikalischen Gewand (siehe das Ende des Eintrags).<br />
<br />
Download <a  title="Studiogespräch zum Thema Inklusion mit Jakob Herrmann und Peter Hudelmaier-Mätzke" href="http://freie-radios.net/37012">hier.</a></p>
<p><span id="more-1480"></span></p>
<p>Hier der Ankündigungstext zur damaligen Sendung:</p>
<p>Es ist des Öfteren die Rede vom &#8216;dreigliedrigen Schulsystem&#8217;, was jedoch falsch ist. Vergessen werden dabei die sogenannten Sonder- und Förderschulen. Wenn nicht vergessen, werden sie ausgeklammert, als Sonderfall erachtet, der nicht der Norm entspricht. In diesem Denken drückt sich die Vorstellung einer bestimmten &#8216;Normalität&#8217; aus, die nicht alle Menschen umfasst. Sie bildet das gedankliche Gegenstück zur realen Trennung.</p>
<p>Normalität wird anhand vieler verschiedener Dimensionen gedacht und in der Praxis organisiert, so gilt beispielsweise Heterosexualität als normal und ein behinderter Körper als nicht-normal. In diesem Studiogespräch mit Peter Hudelmaier-Mätzke und Jakob Herrmann wollen wir einerseits – ausgehend von der Dimension der Behinderung – klären was Menschen erleben, die nicht Teil der gesellschaftlich wirksamen Norm sind und andererseits das Konzept der sozialen Inklusion vorstellen. Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen und Jakob ist aktiv in der <em>Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei die Linke</em>. Beide beschäftigen sich in ihrer Arbeit mit dem Thema Inklusion, wobei Jakob als Blinder zum Umgang mit Behinderung auch aus eigener Erfahrung berichten kann.</p>
<p><a  href="http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-09-und-16-04-2012/inklusion/" rel="attachment wp-att-1489"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1489" title="inklusion" src="http://bmag.wueste-welle.de/wp-content/uploads/2012/04/inklusion-404x300.jpg" alt="" width="404" height="300" /></a></p>
<p>Das Konzept der Inklusion stammt aus der pädagogischen Forschung und wendet sich dagegen, dass Leute aufgrund bestimmter Dimensionen von Verschiedenheit aus der Gesellschaft als &#8216;Unnormale&#8217; ausgeschlossen werden um sie dann – im Sinne des Konzeptes der Integration – an die &#8216;Normalität&#8217; anzupassen. Der Inklusion geht es darum den Umgang mit der Verschiedenheit jedes einzelnen Individuums und das Eingehen auf seine Bedürfnisse als Normalität zu etablieren, in der niemand mehr ausgeschlossen ist, in der die Verschiedenheit als Normalität anerkannt wird.</p>
<p><strong>Ergänzung vom 10.05.2012:</strong><br />
Nach der Sendung habe ich mit einem Freund darüber diskutiert und ihm den Inhalt zusammengefasst. Ich fand seinen Einwand berechtigt, dass in der Vorstellung, Inklusion solle doch herrschen, ein wichtiger Punkt ignoriert wird: Warum wurden und werden Behinderte eigentlich ausgegrenzt? Nur wenn man das weiß, kann man ja beurteilen, ob man weiß, was das angemessene Mittel wäre, diesen Zustand abzuschaffen. Nun lässt sich feststellen, dass es zumindest teilweise schon die Tendenz gibt, Konzepte der Inklusion durchzusetzen. Die zweite Frage ist daher, was der Grund dafür ist, dass jetzt diese Tendenzen zu beobachten sind, was sich also geändert hat, dass heutzutage die Absicht, Behinderten eine gleichere Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen, zumindest teilweise an Einfluss gewinnt.<br />
Auf diese Fragen gibt ein Interview in der aktuellen Ausgabe der <a  title="Strassen aus Zucker. Zeitschrift" href="http://strassenauszucker.blogsport.de/"><em>Strassen aus Zucker</em></a> Auskunft. Ich zitiere hier den relevanten Teil:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Wie sieht die Ausgrenzung von behinderten Menschen heute</strong><br />
<strong>aus? Ich kenne mich da nicht aus, weiß nur, dass es Heime und</strong><br />
<strong>Sonderschulen gibt. Warst Du darin?</strong><br />
Nein. Aber dafür mussten meine Eltern auch sehr kämpfen.<br />
Sie wollten, dass ich mit meinen Freund_innen aus der Straße<br />
zusammen zur Schule gehen kann. Dafür musste ich mich aber<br />
zahlreichen Tests unterziehen. Es brauchte viele ärztliche Gutachten.<br />
Und trotzdem war die Einschulung nur auf Probe. Ich<br />
hätte jederzeit aus der Schule genommen und in die Sonderschule<br />
gesteckt werden können. Dass heute viele von „Inklusion“<br />
reden und es keinen Zwang zur Sonderschule mehr gibt, ist<br />
erfreulich. Allerdings kommen viele Schüler_innen mit Behinderung<br />
trotzdem dahin, weil die normalen Schulen sagen, dass<br />
ihnen das zu teuer ist oder dass ihre Lehrer_innen dafür nicht<br />
ausgebildet sind. Abgesehen davon zeigt sich in dieser neuen<br />
Politik auch eine Modernisierung des Kapitalismus.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Was meinst Du damit?<br />
</strong>Naja, was als behindert gilt, hat viel damit zu tun, wie die Menschen<br />
vernutzt werden sollen. Menschen, die wenig besitzen,<br />
haben ja eigentlich nur ihren Körper, mit dem sie arbeiten<br />
gehen und so Geld zum Leben verdienen können. Aber was,<br />
wenn diese Arbeitskraft nicht „normal“ funktioniert? Dann gibt<br />
es halt die Frage, wie man mit den als „unproduktiv“ etikettierten<br />
Menschen umgeht. Da war Verwahrung halt das Übliche.<br />
Heute jedoch, wo körperliche Arbeit, jedenfalls in Deutschland,<br />
unwichtiger geworden ist, liegt ja all die „behinderte“ Arbeitskraft<br />
brach. Die kann auch noch nützlich sein. Deswegen kriege<br />
ich zum Beispiel einen Teil meines Autos bezahlt – aber nur,<br />
wenn ich einen Arbeitsvertrag vorweisen kann. Bin ich hingegen<br />
arbeitslos, muss ich nach Meinung des Staates auch nicht<br />
aus der Wohnung raus. Für Fahrten zum Arbeitsamt oder für<br />
Bewerbungsgespräche darf ich dann Taxiquittungen einreichen,<br />
aber ansonsten soll ich halt zu Hause bleiben. Café oder Freund_<br />
innen treffen zählt nicht. Mein erstes Auto bekam ich für die<strong><br />
</strong>Uni und streng genommen hätte ich es auch nur für Fahrten<br />
zur Uni verwenden dürfen. Als ich den Abschluss machte, wollte<br />
die Behörde das Auto zurück haben. Daran sieht man: Dass<br />
Behinderte auch vernutzbar sind, ist heute allgemein durchgesetzt.<br />
Und Behinderungen werden genau in dem Maße abgebaut,<br />
wo sie der Vernutzung entgegenstehen. Aber ins Kino soll<br />
ein arbeitsloser Mensch mit Behinderung nach dieser Ansicht<br />
nicht unbedingt gehen.<strong></strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Aber die Vorstellung: „Die sind behindert“ ist ja nicht nur eine<br />
des Staates. Sondern die meisten Menschen rennen mit Körpernormen<br />
– was „schön“, was „normal“ sei – durch die Welt.<br />
Wie könnte man die auflösen?</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Ich glaube, solange Behinderung zuallererst nur mit Schmerz,<br />
Leid und Benachteiligung verbunden wird, wird sich das nicht<br />
ändern. Aber wenn Menschen mit Behinderung als selbstbewusste,<br />
als fröhliche oder auch mal genauso depressive Menschen<br />
wahrgenommen werden und das ein Teil der Normalität<br />
ist, könnte es sich langsam auflösen. Aber dafür müssten eben<br />
erst mal all die gesellschaftlichen Behinderungen weg, all die<br />
Knüppel, die man hier zwischen die Beine oder in die Rolliräder<br />
geworfen bekommt.</p>
<p>Das ganze Interview kann man <a  title="Strassen aus Zucker, Zeitschrift, Ausgabe # 7" href="http://strassenauszucker.blogsport.de/images/strassenauszucker7.pdf">hier </a>auf den Seiten 17-18 lesen.</p>
<p>Das Studiogespräch ist eine Wiederholung und wurde erstmals am 25.10.2010 gesendet.</p>
<p>Weitere Texte zum Thema Inklusion finden sich <a  href="http://bidok.uibk.ac.at/library/q?keyword=1;keyword_id=409;keyword_name=Inklusion">hier</a>.<br />
<strong>Musik in der Sendung</strong></p>
<p>Oh Land &#8211; White Nights &#8211; K.Flay Remix<br />
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F18889258&amp;show_artwork=true" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe><br />
<a  title="Susanne Blech - Woher kommt Adrenalin?" href="http://songs.to/#!pl=083b3ff820c3a48f97c855d8a1da4af47b08eccd"> Susanne Blech &#8211; Woher kommt Adrenalin</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2012/04/sendung-vom-09-und-16-04-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.freie-radios.net/mp3/20101102-studiogespr-37012.mp3" length="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" type="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" />
	<itunes:summary>Guten Tag, Publikum.
Leider habe ich den Sendetermin am 09.04.2012 vergessen, so dass statt unserer Sendung eine Ska-Musiksendung lief. Falls jemand sich auf eine neue Bildungsmagazin-Sendung gefreut hatte, tut mir das Leid und ich verspreche, dass das nicht wieder vorkommen wird. Zu unserem Wiederholungstermin läuft aber die Sendung wie geplant. Es handelt sich um die Sendung zum Thema Inklusion vom Oktober 2010 in einem neuen musikalischen Gewand (siehe das Ende des Eintrags).

Download hier.

Hier der Ankündigungstext zur damaligen Sendung:
Es ist des Öfteren die Rede vom ‘dreigliedrigen Schulsystem’, was jedoch falsch ist. Vergessen werden dabei die sogenannten Sonder- und Förderschulen. Wenn nicht vergessen, werden sie ausgeklammert, als Sonderfall erachtet, der nicht der Norm entspricht. In diesem Denken drückt sich die Vorstellung einer bestimmten ‘Normalität’ aus, die nicht alle Menschen umfasst. Sie bildet das gedankliche Gegenstück zur realen Trennung.
Normalität wird anhand vieler verschiedener Dimensionen gedacht und in der Praxis organisiert, so gilt beispielsweise Heterosexualität als normal und ein behinderter Körper als nicht-normal. In diesem Studiogespräch mit Peter Hudelmaier-Mätzke und Jakob Herrmann wollen wir einerseits – ausgehend von der Dimension der Behinderung – klären was Menschen erleben, die nicht Teil der gesellschaftlich wirksamen Norm sind und andererseits das Konzept der sozialen Inklusion vorstellen. Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen und Jakob ist aktiv in der Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei die Linke. Beide beschäftigen sich in ihrer Arbeit mit dem Thema Inklusion, wobei Jakob als Blinder zum Umgang mit Behinderung auch aus eigener Erfahrung berichten kann.

Das Konzept der Inklusion stammt aus der pädagogischen Forschung und wendet sich dagegen, dass Leute aufgrund bestimmter Dimensionen von Verschiedenheit aus der Gesellschaft als ‘Unnormale’ ausgeschlossen werden um sie dann – im Sinne des Konzeptes der Integration – an die ‘Normalität’ anzupassen. Der Inklusion geht es darum den Umgang mit der Verschiedenheit jedes einzelnen Individuums und das Eingehen auf seine Bedürfnisse als Normalität zu etablieren, in der niemand mehr ausgeschlossen ist, in der die Verschiedenheit als Normalität anerkannt wird.
Ergänzung vom 10.05.2012:
Nach der Sendung habe ich mit einem Freund darüber diskutiert und ihm den Inhalt zusammengefasst. Ich fand seinen Einwand berechtigt, dass in der Vorstellung, Inklusion solle doch herrschen, ein wichtiger Punkt ignoriert wird: Warum wurden und werden Behinderte eigentlich ausgegrenzt? Nur wenn man das weiß, kann man ja beurteilen, ob man weiß, was das angemessene Mittel wäre, diesen Zustand abzuschaffen. Nun lässt sich feststellen, dass es zumindest teilweise schon die Tendenz gibt, Konzepte der Inklusion durchzusetzen. Die zweite Frage ist daher, was der Grund dafür ist, dass jetzt diese Tendenzen zu beobachten sind, was sich also geändert hat, dass heutzutage die Absicht, Behinderten eine gleichere Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen, zumindest teilweise an Einfluss gewinnt.
Auf diese Fragen gibt ein Interview in der aktuellen Ausgabe der Strassen aus Zucker Auskunft. Ich zitiere hier den relevanten Teil:
Wie sieht die Ausgrenzung von behinderten Menschen heute
aus? Ich kenne mich da nicht aus, weiß nur, dass es Heime und
Sonderschulen gibt. Warst Du darin?
Nein. Aber dafür mussten meine Eltern auch sehr kämpfen.
Sie wollten, dass ich mit meinen Freund_innen aus der Straße
zusammen zur Schule gehen kann. Dafür musste ich mich aber
zahlreichen Tests unterziehen. Es brauchte viele ärztliche Gutachten.
Und trotzdem war die Einschulung nur auf Probe. Ich
hätte jederzeit aus der Schule genommen und in die Sonderschule
gesteckt werden können. Dass heute viele von „Inklusion“
reden und es keinen Zwang [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Guten Tag, Publikum. Leider habe ich den Sendetermin am 09.04.2012 vergessen, so dass statt unserer Sendung eine Ska-Musiksendung lief. Falls jemand sich auf eine neue Bildungsmagazin-Sendung gefreut hatte, tut mir das Leid und ich verspreche, dass [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 26.03. und 02.04.2012</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-26-03-2012/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-26-03-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 23:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Autonome Tutorien]]></category>
		<category><![CDATA[Chris]]></category>
		<category><![CDATA[copyriot]]></category>
		<category><![CDATA[Franconofurt AG]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main (FFM)]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Freiräume]]></category>
		<category><![CDATA[Gegen Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI)]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik der Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Kritisches Denken braucht-und nimmt sich-Zeit und Raum]]></category>
		<category><![CDATA[räumungsbedroht]]></category>
		<category><![CDATA[sogenannte Frankfurter Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie Praxis Party]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1466</guid>
		<description><![CDATA[Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) aus Frankfurt am Main ist gefährdet. Das 2003 zunächst von Studis besetzte Haus hat sich in der Zeit seines Bestehens zu einem, wenn nicht dem Knotenpunkt in der gesellschaftskritischen Frankfurter Subkultur und Studiszene entwickelt. Die einzigartige Einrichtung, die Wissenschaft, Kultur und politische Praxis verbindet und auch weiterhin und tiefgreifender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 220px"><a  href="http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-26-03-2012/ivi_teaser_grau/" rel="attachment wp-att-1467"><img class="size-full wp-image-1467" title="Ivi_Teaser_grau" src="http://bmag.wueste-welle.de/wp-content/uploads/2012/03/Ivi_Teaser_grau.jpg" alt="Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt am Main" width="210" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) in FFM</p></div>
<p>Das <a  title="Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI)" href="http://ivi.copyriot.com/">Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI)</a> aus Frankfurt am Main ist gefährdet. Das 2003 zunächst von Studis besetzte Haus hat sich in der Zeit seines Bestehens zu einem, wenn nicht <em>dem</em> Knotenpunkt in der gesellschaftskritischen Frankfurter Subkultur und Studiszene entwickelt. Die einzigartige Einrichtung, die Wissenschaft, Kultur und politische Praxis verbindet und auch weiterhin und tiefgreifender verbinden will, beherbergt jedes Semester eine Vielzahl an autonomen Tutorien zu Themen, die an der Uni zu kurz kommen, oder dort gar nicht erst besprochen werden. Einmal im Jahr findet eine GegenUni statt, die sich einem Thema ausführlicher widmet: Im April 2012 zum Beispiel dem Thema Utopie. Abends finden im Haus Konzerte, Partys, Vorträge und Lesungen statt. Studigruppen organisieren Kongresse (Kritische Geografie; Kritik der Gesellschaft und ihrer Soziologie uvm.); manchmal findet auch einfach nur ein Kneipenabend statt. Auch Schülis haben dort einen Ort sich zu treffen, ihre Interessen zu organisieren und sich mit Anderen auszutauschen. Prinzipiell soll das Haus den in der Gesellschaft Irrelevantisierten, wie das IvI sie nennt, einen Raum geben, der ihnen sonst vorenthalten wird.</p>
<p><br />
Donwload <a  title="Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) ist räumungsbedroht Podcast mp3" href="http://freie-radios.net/46972">hier</a>.<span id="more-1466"></span></p>
<p>Ein Leitmotiv des IvI ist die Auflösung der gesellschaftlich durchgesetzten Trennung dreier Begriffe und ihrer momentanen Geltung: Theorie, Praxis, Party. Während die (treffende)  Theorie im akademischen Betrieb &#8211; wirkungslos gemacht &#8211; ein Dasein im Elfenbeinturm fristet, bleibt auch die Form der Party, auf die sich bekanntlich ja auch Gesellschaftskritiker begeben, davon unberührt. Was theoretisch schon kritisiert ist, findet selbst an dem Ort, an dem man ausgelassen sein will, mit Vehemenz statt: Schwulenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus etc. Dagegen versucht das IvI eine Praxis zu setzen, die so etwas auf Partys verhindert. Durch das Zusammenführen der gesellschaftskritischen Organisation und Theorie mit dem Praxisanspruch wird die Praxis reflektiert: Sie verfällt nicht blindem Aktionismus, sondern wird sich über die Gründe, warum sie wirksam sein will, klar und analysiert, ob darin die gesellschaftliche Realität überhaupt angemessen erfasst ist. Ist sie das, kann sie Wege suchen, tatsächlich wirksam zu werden: Diesmal aber aufgeklärt über die Bedingungen unter denen das überhaupt möglich wäre.</p>
<p>In dieser Sendung unterhielt ich mich mit Chris, einem Mitarbeiter des Instituts für vergleichende Irrelevanz zunächst im Allgemeinen über das Projekt: Über die Gründe, warum das IvI existiert, warum er es für notwendig hält und wie die Situation des IvI gegenüber anderen Studis und Dozentinnen ist. Der aktuelle Anlass für das Gespräch ist die traurige Mitteilung, die der Asta von der Universität erhalten hat: Das Gebäude des IvI wurde an einen Investor verkauft. Das Institut wird über solche frappierenden Neuigkeiten nicht von der Unileitung informiert und konnte bisher Einzelheiten, wenn überhaupt, aus der Presse entnehmen. Die Universität fährt eine Hinhaltetaktik: Informationen verweigert sie und gegenüber der Öffentlichkeit tut sie so als wäre ihr am IvI etwas gelegen, indem sie zum Beispiel anbietet, dass das IvI &#8220;auch mal Räume im Studierendenhaus benutzen&#8221; könne. Solche Angebote werden der komplexen Struktur und Organisation des IvI natürlich in keiner Weise gerecht. Auch Angebote von Seiten des Investors, die bislang kostenlosen Räume nun an das IvI zu vermieten, erscheinen angesichts der sowieso schon chronisch leeren Taschen der Studis und mehr noch der Irrelevantisierten eher als Hohn, zumal der Investor eine Ausgabe von &#8211; so wird vermutet &#8211; 1,1 Mio. Euro profitabel machen muss.</p>
<p>Das IvI versucht nun zunächst Öffentlichkeit für sein Anliegen, das Haus ohne Mietzahlungen behalten zu können, herzustellen. Hilfe wünscht es sich in Form von Erklärungen anderer politischer Gruppen, die das Anliegen des IvIs unterstützen und von Einzelpersonen, die <a title="Petition zum Erhalt des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt am Main" href="www.ipetitions.com/petition/ivi/">hier eine Petition</a> zum Erhalt des Instituts für vergleichende Irrelevanz unterzeichnen können. Weitere Informationen über den Stand der Auseinandersetzung um den Erhalt, bekommt man auf <a  title="Solidaritätsblog für den Erhalt des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt am Main" href="http://weloveivi.wordpress.com/">diesem Soldiaritätblog</a> und auf der <a  title="Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt am Main" href="http://ivi.copyriot.com/">Homepage des IvI</a>, auf der sich auch aktuelle und vergangene Veranstaltungen, sowie Texte zum Selbstverständnis und vieles mehr finden lassen.</p>
<p><strong>Musik in der Sendung:</strong></p>
<p><a  title="Adrian Lux - Teenage Crime (Original Mix)" href="http://soundcloud.com/miniminicheche/teenage-crime-original-mix-adrian-lux" target="_blank">Adrian Lux &#8211; Teenage Crime (Original Mix)</a><a  title="High Contrast - The Road Goes On Forever" href="http://youtu.be/HqMusexxncw?hd=1" target="_blank"><br />
High Contrast &#8211; The Road Goes On Forever</a><a  title="Desire - Under Your Spell" href="http://youtu.be/f04lNm2mGkE" target="_blank"><br />
Desire &#8211; Under Your Spell</a><a  title="Camo &amp; Krooked - Far Away" href="http://youtu.be/3pqxlLGVXws?hd=1" target="_blank"><br />
Camo &amp; Krooked &#8211; Far Away</a><a  title="Camo &amp; Krooked - Further Away" href="http://youtu.be/FRjGOuFWw1w?hd=1&#038;t=1s" target="_blank"><br />
Camo &amp; Krooked &#8211; Further Away</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-26-03-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
<enclosure url="http://freie-radios.net/mp3/20120328-dasinstitut-47355.mp3" length="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" type="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" />
	<itunes:summary>Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) in FFM
Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) aus Frankfurt am Main ist gefährdet. Das 2003 zunächst von Studis besetzte Haus hat sich in der Zeit seines Bestehens zu einem, wenn nicht dem Knotenpunkt in der gesellschaftskritischen Frankfurter Subkultur und Studiszene entwickelt. Die einzigartige Einrichtung, die Wissenschaft, Kultur und politische Praxis verbindet und auch weiterhin und tiefgreifender verbinden will, beherbergt jedes Semester eine Vielzahl an autonomen Tutorien zu Themen, die an der Uni zu kurz kommen, oder dort gar nicht erst besprochen werden. Einmal im Jahr findet eine GegenUni statt, die sich einem Thema ausführlicher widmet: Im April 2012 zum Beispiel dem Thema Utopie. Abends finden im Haus Konzerte, Partys, Vorträge und Lesungen statt. Studigruppen organisieren Kongresse (Kritische Geografie; Kritik der Gesellschaft und ihrer Soziologie uvm.); manchmal findet auch einfach nur ein Kneipenabend statt. Auch Schülis haben dort einen Ort sich zu treffen, ihre Interessen zu organisieren und sich mit Anderen auszutauschen. Prinzipiell soll das Haus den in der Gesellschaft Irrelevantisierten, wie das IvI sie nennt, einen Raum geben, der ihnen sonst vorenthalten wird.

Donwload hier.
Ein Leitmotiv des IvI ist die Auflösung der gesellschaftlich durchgesetzten Trennung dreier Begriffe und ihrer momentanen Geltung: Theorie, Praxis, Party. Während die (treffende)  Theorie im akademischen Betrieb – wirkungslos gemacht – ein Dasein im Elfenbeinturm fristet, bleibt auch die Form der Party, auf die sich bekanntlich ja auch Gesellschaftskritiker begeben, davon unberührt. Was theoretisch schon kritisiert ist, findet selbst an dem Ort, an dem man ausgelassen sein will, mit Vehemenz statt: Schwulenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus etc. Dagegen versucht das IvI eine Praxis zu setzen, die so etwas auf Partys verhindert. Durch das Zusammenführen der gesellschaftskritischen Organisation und Theorie mit dem Praxisanspruch wird die Praxis reflektiert: Sie verfällt nicht blindem Aktionismus, sondern wird sich über die Gründe, warum sie wirksam sein will, klar und analysiert, ob darin die gesellschaftliche Realität überhaupt angemessen erfasst ist. Ist sie das, kann sie Wege suchen, tatsächlich wirksam zu werden: Diesmal aber aufgeklärt über die Bedingungen unter denen das überhaupt möglich wäre.
In dieser Sendung unterhielt ich mich mit Chris, einem Mitarbeiter des Instituts für vergleichende Irrelevanz zunächst im Allgemeinen über das Projekt: Über die Gründe, warum das IvI existiert, warum er es für notwendig hält und wie die Situation des IvI gegenüber anderen Studis und Dozentinnen ist. Der aktuelle Anlass für das Gespräch ist die traurige Mitteilung, die der Asta von der Universität erhalten hat: Das Gebäude des IvI wurde an einen Investor verkauft. Das Institut wird über solche frappierenden Neuigkeiten nicht von der Unileitung informiert und konnte bisher Einzelheiten, wenn überhaupt, aus der Presse entnehmen. Die Universität fährt eine Hinhaltetaktik: Informationen verweigert sie und gegenüber der Öffentlichkeit tut sie so als wäre ihr am IvI etwas gelegen, indem sie zum Beispiel anbietet, dass das IvI “auch mal Räume im Studierendenhaus benutzen” könne. Solche Angebote werden der komplexen Struktur und Organisation des IvI natürlich in keiner Weise gerecht. Auch Angebote von Seiten des Investors, die bislang kostenlosen Räume nun an das IvI zu vermieten, erscheinen angesichts der sowieso schon chronisch leeren Taschen der Studis und mehr noch der Irrelevantisierten eher als Hohn, zumal der Investor eine Ausgabe von – so wird vermutet – 1,1 Mio. Euro profitabel machen muss.
Das IvI versucht nun zunächst Öffentlichkeit für sein Anliegen, das Haus ohne Mietzahlungen behalten zu können, herzustellen. Hilfe wünscht es sich in Form von Erklärungen anderer politischer Gruppen, die das Anliegen des IvIs [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) aus Frankfurt am Main ist gefährdet. Das 2003 zunächst von Studis besetzte Haus hat sich in der Zeit seines Bestehens zu einem, wenn nicht dem Knotenpunkt in der gesellschaftskritischen Frankfurter [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 27.02.2012</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-27-02-2012/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-27-02-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:39:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1431</guid>
		<description><![CDATA[Militärforschung an Baden- Württembergischen Hochschulen Ein Interview mit Mari von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung über den Zivilklausel-Kongress, der Ende letzten Jahres an der Uni-Tübingen stattgefunden hat. Das Interview wurde im Vorfeld des Kongresses von unserem Kollegen bei Radio Dreyeckland aus Freiburg geführt. Studierende der Uni Frankfurt stimmen für Zivilklausel Am 30.1. hat der Wahlausschuß der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://www.freie-radios.net/43883">Militärforschung an Baden- Württembergischen Hochschulen</a><br />
Ein Interview mit Mari von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung über den Zivilklausel-Kongress, der Ende letzten Jahres an der Uni-Tübingen stattgefunden hat. Das Interview wurde im Vorfeld des Kongresses von unserem Kollegen bei Radio Dreyeckland aus Freiburg geführt.<br />
</p>
<p><a  href="http://www.freie-radios.net/46154">Studierende der Uni Frankfurt stimmen für Zivilklausel</a><br />
Am 30.1. hat der Wahlausschuß der Uni Frankfurt das Ergebnis der studentischen Urabstimmung über eine Zivilklausel bekannt gegeben: 76,3 % der Studierenden sprachen sich dafür aus, in der Grundordnung der Goethe-Universität festzuschreiben, &#8220;daß Lehre, Forschung und Studium zivilen und friedlichen Zwecken dienen.&#8221;<br />
Über die Abstimmung in Frankfurt und aktuelle Auseinandersetzungen um die Zivilklausel in Bremen hat unser Kollege von Radio Unerhört Marburg mit Christoph Wiesner vom AK Zivilklausel an der Uni Frankfurt gesprochen.<br />
</p>
<p><a  href="http://www.freie-radios.net/46470">Wenn „ausländisch“ mit „defizitär“ gleichgesetzt wird: Mädchen mit Migrationshintergrund im Schweizer Bildungssystem</a><br />
Die Schweiz erhält gute Noten, wenn es ums Thema „Migration und Integration“ geht. Das zeigt eine soeben veröffentlichte Studie der Entwicklungsorganisation OECD. Allerdings gibt es Schwachpunkte. Unter anderem bei der Einbürgerung, bei der Förderung im frühkindlichen Alter und bei Massnahmen gegen Diskriminierung.<br />
Gerade das Thema Diskriminierung spielt auch in einer anderen soeben erschienen Studie eine wichtige Rolle. Die Pädagogin und Englischlehrerin Jelena Lenggenhager hat an der University of London eine Masterarbeit verfasst. Diese befasst sich intensiv mit 24 jungen Frauen mit Migrationshintergrund und deren Erfahrung im Schweizer Bildungssystem.<br />
Michael Spahr von Radio Bern RaBe hat mit Jelena Lenggenhager gesprochen und wollte wissen, was bei ihrer Studie genau herausgekommen ist.<br />
</p>
<p>Musik:<span id="more-1431"></span></p>
<ul>
<li><a  href="https://www.youtube.com/watch?v=Tl95OajkmWo">Dancig &#8211; Kim Jong Il</a></li>
<li><a  href="http://youtu.be/Eb-zPOCBDhI">Knarf Rellöm Trinity &amp; DJ Supermarkt &#8211; Supermarkt is auch ne Bildung</a></li>
<li><a  href="http://youtu.be/qnCnNyFoyN0">Swing Republic feat Bing Crosby &#8211; On The Downbeat</a></li>
<li><a  href="http://youtu.be/wxPkv8gj9dg">Future Bible Heroes &#8211; Good Thing I Don&#8217;t Have Any Feelings</a></li>
<li><a  href="http://www.heinzrilke.de/inhalt/index.php?load=down">Heinz Rilke &#8211; Haben Sie den Schreibtisch der Toten schon durchsucht</a> (im Hintergrund bei den Veranstaltungshinweisen)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-27-02-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20111027-militrforsc-14420.mp3" length="16476593" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.freie-radios.net/mp3/20120202-studierende-46154.mp3" length="13982823" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.freie-radios.net/mp3/20120215-wennausln-46470.mp3" length="12737331" type="audio/mpeg" />
	<itunes:summary>Militärforschung an Baden- Württembergischen Hochschulen
Ein Interview mit Mari von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung über den Zivilklausel-Kongress, der Ende letzten Jahres an der Uni-Tübingen stattgefunden hat. Das Interview wurde im Vorfeld des Kongresses von unserem Kollegen bei Radio Dreyeckland aus Freiburg geführt.

Studierende der Uni Frankfurt stimmen für Zivilklausel
Am 30.1. hat der Wahlausschuß der Uni Frankfurt das Ergebnis der studentischen Urabstimmung über eine Zivilklausel bekannt gegeben: 76,3 % der Studierenden sprachen sich dafür aus, in der Grundordnung der Goethe-Universität festzuschreiben, “daß Lehre, Forschung und Studium zivilen und friedlichen Zwecken dienen.”
Über die Abstimmung in Frankfurt und aktuelle Auseinandersetzungen um die Zivilklausel in Bremen hat unser Kollege von Radio Unerhört Marburg mit Christoph Wiesner vom AK Zivilklausel an der Uni Frankfurt gesprochen.

Wenn „ausländisch“ mit „defizitär“ gleichgesetzt wird: Mädchen mit Migrationshintergrund im Schweizer Bildungssystem
Die Schweiz erhält gute Noten, wenn es ums Thema „Migration und Integration“ geht. Das zeigt eine soeben veröffentlichte Studie der Entwicklungsorganisation OECD. Allerdings gibt es Schwachpunkte. Unter anderem bei der Einbürgerung, bei der Förderung im frühkindlichen Alter und bei Massnahmen gegen Diskriminierung.
Gerade das Thema Diskriminierung spielt auch in einer anderen soeben erschienen Studie eine wichtige Rolle. Die Pädagogin und Englischlehrerin Jelena Lenggenhager hat an der University of London eine Masterarbeit verfasst. Diese befasst sich intensiv mit 24 jungen Frauen mit Migrationshintergrund und deren Erfahrung im Schweizer Bildungssystem.
Michael Spahr von Radio Bern RaBe hat mit Jelena Lenggenhager gesprochen und wollte wissen, was bei ihrer Studie genau herausgekommen ist.

Musik:

Dancig – Kim Jong Il
Knarf Rellöm Trinity &amp; DJ Supermarkt – Supermarkt is auch ne Bildung
Swing Republic feat Bing Crosby – On The Downbeat
Future Bible Heroes – Good Thing I Don’t Have Any Feelings
Heinz Rilke – Haben Sie den Schreibtisch der Toten schon durchsucht (im Hintergrund bei den Veranstaltungshinweisen)

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Militärforschung an Baden- Württembergischen Hochschulen Ein Interview mit Mari von der Tübinger Informationsstelle Militarisierung über den Zivilklausel-Kongress, der Ende letzten Jahres an der Uni-Tübingen stattgefunden hat. Das Interview [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 30.01.2012</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-30-01-2012/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-30-01-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studiogespraech]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Input]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Brenner]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Bromma]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1420</guid>
		<description><![CDATA[1.) Input. Gesellschaftskritische Einführungsveranstaltungen in Tübingen. Interview mit Basti, einem der Veranstalter. http://input.blogsport.de/ Sich mit gesellschaftskritischen Theorien ohne Vorwissen auseinandersetzen zu können, wo ist das möglich? Das beantwortet die Gruppe Input aus Tübingen seit ca. 3 Jahren praktisch mit ihren monatlichen Veranstaltungen. Jeden zweiten Donnerstag im Monat gibt es im hiesigen Epplehaus entweder Vorträge, Workshops [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1.) Input. Gesellschaftskritische Einführungsveranstaltungen in Tübingen. Interview mit Basti, einem der Veranstalter.</strong></p>
<p><a  href="http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-30-01-2012/input_bmag/" rel="attachment wp-att-1445"><strong></strong><img class="size-full wp-image-1445 " title="Input_bmag" src="http://bmag.wueste-welle.de/wp-content/uploads/2012/03/Input_bmag.jpg" alt="Input Tübingen Logo" width="320" height="82" /></a></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_1445" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px;">
<dd class="wp-caption-dd">http://input.blogsport.de/</dd>
</dl>
</div>
<p>Sich mit gesellschaftskritischen Theorien ohne Vorwissen auseinandersetzen zu können, wo ist das möglich? Das beantwortet die <a  title="Input. Gesellschaftskritische Einführungsveranstaltungen in Tübingen." href="http://input.blogsport.de/">Gruppe Input aus Tübingen</a> seit ca. 3 Jahren praktisch mit ihren monatlichen Veranstaltungen.</p>

<p>Jeden zweiten Donnerstag im Monat gibt es im hiesigen Epplehaus entweder Vorträge, Workshops oder gelegentlich auch mal eine Exkursion oder einen Stadtrundgang zu gesellschaftskritischen Themen. Zum Beispiel: Die Kritische Theorie, Rassismus, Sozialchauvinismus, Antisemitismus, Stalinismus, Faschismustheorien und vieles mehr waren schon Thema.<br />
In dieser Sendung ist einer der Organisatoren &#8211; Basti &#8211; im Studio zu Gast und gibt ein Interview über das Konzept von Input; über die Strategien, die ermöglichen sollen, dass Alle sich auch trauen etwas zu sagen und die Frage, wie das bisher geklappt hat und in Zukunft weitergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2.) Fall Bromma: Durch Einsatz sollte es der Polizei möglich werden &#8220;gegen sich bildende terroristische Vereinigung rechtzeitig einzuschreiten&#8221;</strong>.</p>
<div id="attachment_1452" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-1452" title="Bromma_bmga" src="http://bmag.wueste-welle.de/wp-content/uploads/2012/03/Bromma_bmga.jpg" alt="Simon Bromma aka Simon Brenner (Spitzel)" width="320" height="244" /><p class="wp-caption-text">Polizeispitzel Simon Brenner aka Simon Bromma. Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/30691</p></div>
<p>Im zweiten Teil der Sendung geht es erneut um die Nachforschungen in Sachen Spitzeleinsatz Simon Bromma/Brenner.</p>

<p>Der Polizist hatte sich, neben vermutlich mindestens zwei weiteren, nicht aufgeflogenen Spitzeln, unter Angabe eines falschen Namens und mit Lügen über seine Vergangenheit, in die linke Studiszene Heidelbergs eingeschlichen und war kurz vor Jahresende 2010 durch großen Zufall enttarnt und zur Rede gestellt worden. Nachdem sich die Grün-Rote Opposition vor ihrer Machtübernahme dafür eingesetzt hatte, die Hintergründe und das Ausmaß der Spitzeleinsätze offenzulegen, hat sie nun, nach ihrem Machtantritt, offenbar kein so unverbrüchliches Interesse mehr daran. Schlimmer: Sie unterstützt sogar die Polizei bei ihrem Geheimhaltungsvorhaben. Kürzlich unterzeichnete der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall einen Sperrvermerk für den Fall, was bedeutet, dass die Daten der Heidelberger Polizei nicht mehr an das Verwaltungsgericht übergeben werden dürfen, vor dem die mutmaßlich Geschädigten momentan eine Aufklärung darüber, warum und wie weit sie bespitzelt worden sind, zu erlangen. Das bedeutet, dass die Akten und Informationen zu den Hintergründen durch die Hände von Jusitz und Exekutivgewalt, ohne Aussicht auf  Aufklärung in absehbarer Zeit, verschwinden. Wir dokumentierten einen Beitrag von Radio Dreyeckland aus Freiburg.<span id="more-1420"></span></p>
<p><strong>Richtigstellung:</strong></p>
<p>Während der Anmoderation (die nur live zu hören war) ist mir ein Fehler unterlaufen: Fälschlicherweise unterstellte ich dem amtierenden Innenminister Baden-Württembergs, Reinhold Gall, sich durch widersprüchliche Aussagen in zwei Tondokumenten, die auf <a  title="Radio Dreyeckland" href="http://rdl.de/">Radio Dreyeckland</a> gesendet wurden, betreffs des Spitzelvermerks, der Lüge schuldig gemacht zu haben. Diese Unterstellung entspricht nicht der Sachlage, sondern ist meiner mangelhaften Vorbereitung des verworrenen Falls geschuldet:<br />
Zunächst verwechselte ich den Innen<em>minister der baden-württembergischen Landesregierung, Reinhold Gall (SPD)</em> mit dem <em>innenpolitischen Sprecher der Grünen Partei Uli Sckerl</em> und darüber hinaus stellte ich den Sachverhalt, der den Vorwurf der Lüge nicht zulässt, falsch dar: Uli Sckerl hatte nach der Amtsübernahme der Rot-Grünen Landesregierung in einem <a  title="Polizeigesetz, Spitzel, Datensammelwut – Uli Sckerl kündigt Veränderungen an" href="http://freie-radios.net/41334">Interview mit Radio Dreyeckland vom 02.06.2011</a> zugesichert für eine Aufklärung des Spitzelskandals, dessen Hintergründe, Ursachen und das Aufgabenfeld des Spitzels zu sorgen. Dabei berief sich Sckerl auf eine Vereinbarung mit dem Innnenminister (Gall) und dem, Koalitionspartner, also der SPD als ganzer und wies darauf hin, dass die Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt (LKA) zu geschehen habe. Sckerl bekräftigte die verkündeten Pläne mit den Worten:<em> &#8220;[...] das machen wir und da werden wir auch in der Öffentlichkeit in allernächster Zeit dann darüber berichten &#8211; das ist klare Ansage von uns, da hab&#8217; ich auch mein Wort dafür gegeben und dafür steh&#8217; ich auch.&#8221;</em> (so Sckerl im oben verlinkten Interview mit RDL). Allerdings bekräftigte er hier nur seinen <em>Willen</em>, die Öffentlichkeit <em>über die Aufklärung zu informieren</em>, <em>nicht sie tatsächlich aufzuklären</em>. Da er sein Versprechen als Absicht formuliert hat, ist ihm erstens keine Lüge vorzuwerfen und da er nicht einmal Aufklärung, sondern <em>Information über eventuelle Aufklärung </em>versprochen hat, ist ihm auch nicht mal der Bruch seines Versprechens vorzuwerfen.<br />
Hiermit möchte ich mich für die Bezichtigung bei Herrn Gall entschuldigen und auch bei Herrn Sckerl, dafür, dass eventuell aufgrund der falschen Darstellung durch mich, unsachgemäße Schlüsse auf seine vermeintliche Lüge erfolgten.</p>
<p><strong>Musik in der Sendung:</strong></p>
<p><a  title="Example - Midnight Run - Wilkinson Remix" href="http://www.youtube.com/watch?v=yt_38kriBBg">Example &#8211; Midnight Run &#8211; Wilkinson Remix </a><a  title="High Contrast - Days go by" href="http://www.youtube.com/watch?v=k5pp0X2RHLA"><br />
High Contrast &#8211; Days go by</a><a  title="Netsky - Starlight" href="http://www.youtube.com/watch?v=ItuF6EwW3C8"><br />
Netsky &#8211; Starlight</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2012/03/sendung-vom-30-01-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://freie-radios.net/mp3/20120302-inputgesel-46820.mp3" length="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" type="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" />
<enclosure url="http://freie-radios.net/mp3/20120110-fallbromma-45608.mp3" length="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" type="a:5:{s:6:"format";s:14:"default-format";s:8:"keywords";s:0:"";s:6:"author";s:0:"";s:6:"length";s:0:"";s:8:"explicit";s:0:"";}" />
	<itunes:summary>1.) Input. Gesellschaftskritische Einführungsveranstaltungen in Tübingen. Interview mit Basti, einem der Veranstalter.



http://input.blogsport.de/


Sich mit gesellschaftskritischen Theorien ohne Vorwissen auseinandersetzen zu können, wo ist das möglich? Das beantwortet die Gruppe Input aus Tübingen seit ca. 3 Jahren praktisch mit ihren monatlichen Veranstaltungen.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat gibt es im hiesigen Epplehaus entweder Vorträge, Workshops oder gelegentlich auch mal eine Exkursion oder einen Stadtrundgang zu gesellschaftskritischen Themen. Zum Beispiel: Die Kritische Theorie, Rassismus, Sozialchauvinismus, Antisemitismus, Stalinismus, Faschismustheorien und vieles mehr waren schon Thema.
In dieser Sendung ist einer der Organisatoren – Basti – im Studio zu Gast und gibt ein Interview über das Konzept von Input; über die Strategien, die ermöglichen sollen, dass Alle sich auch trauen etwas zu sagen und die Frage, wie das bisher geklappt hat und in Zukunft weitergeht.
 
2.) Fall Bromma: Durch Einsatz sollte es der Polizei möglich werden “gegen sich bildende terroristische Vereinigung rechtzeitig einzuschreiten”.
Polizeispitzel Simon Brenner aka Simon Bromma. Quelle: http://linksunten.indymedia.org/de/node/30691
Im zweiten Teil der Sendung geht es erneut um die Nachforschungen in Sachen Spitzeleinsatz Simon Bromma/Brenner.

Der Polizist hatte sich, neben vermutlich mindestens zwei weiteren, nicht aufgeflogenen Spitzeln, unter Angabe eines falschen Namens und mit Lügen über seine Vergangenheit, in die linke Studiszene Heidelbergs eingeschlichen und war kurz vor Jahresende 2010 durch großen Zufall enttarnt und zur Rede gestellt worden. Nachdem sich die Grün-Rote Opposition vor ihrer Machtübernahme dafür eingesetzt hatte, die Hintergründe und das Ausmaß der Spitzeleinsätze offenzulegen, hat sie nun, nach ihrem Machtantritt, offenbar kein so unverbrüchliches Interesse mehr daran. Schlimmer: Sie unterstützt sogar die Polizei bei ihrem Geheimhaltungsvorhaben. Kürzlich unterzeichnete der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall einen Sperrvermerk für den Fall, was bedeutet, dass die Daten der Heidelberger Polizei nicht mehr an das Verwaltungsgericht übergeben werden dürfen, vor dem die mutmaßlich Geschädigten momentan eine Aufklärung darüber, warum und wie weit sie bespitzelt worden sind, zu erlangen. Das bedeutet, dass die Akten und Informationen zu den Hintergründen durch die Hände von Jusitz und Exekutivgewalt, ohne Aussicht auf  Aufklärung in absehbarer Zeit, verschwinden. Wir dokumentierten einen Beitrag von Radio Dreyeckland aus Freiburg.
Richtigstellung:
Während der Anmoderation (die nur live zu hören war) ist mir ein Fehler unterlaufen: Fälschlicherweise unterstellte ich dem amtierenden Innenminister Baden-Württembergs, Reinhold Gall, sich durch widersprüchliche Aussagen in zwei Tondokumenten, die auf Radio Dreyeckland gesendet wurden, betreffs des Spitzelvermerks, der Lüge schuldig gemacht zu haben. Diese Unterstellung entspricht nicht der Sachlage, sondern ist meiner mangelhaften Vorbereitung des verworrenen Falls geschuldet:
Zunächst verwechselte ich den Innenminister der baden-württembergischen Landesregierung, Reinhold Gall (SPD) mit dem innenpolitischen Sprecher der Grünen Partei Uli Sckerl und darüber hinaus stellte ich den Sachverhalt, der den Vorwurf der Lüge nicht zulässt, falsch dar: Uli Sckerl hatte nach der Amtsübernahme der Rot-Grünen Landesregierung in einem Interview mit Radio Dreyeckland vom 02.06.2011 zugesichert für eine Aufklärung des Spitzelskandals, dessen Hintergründe, Ursachen und das Aufgabenfeld des Spitzels zu sorgen. Dabei berief sich Sckerl auf eine Vereinbarung mit dem Innnenminister (Gall) und dem, Koalitionspartner, also der SPD als ganzer und wies darauf hin, dass die Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt (LKA) zu geschehen habe. Sckerl bekräftigte die verkündeten Pläne mit den [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>1.) Input. Gesellschaftskritische Einführungsveranstaltungen in Tübingen. Interview mit Basti, einem der Veranstalter. http://input.blogsport.de/ Sich mit gesellschaftskritischen Theorien ohne Vorwissen auseinandersetzen zu können, wo ist das [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 02.01.2012</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2012/01/sendung-vom-02-01-2012/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2012/01/sendung-vom-02-01-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 21:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1411</guid>
		<description><![CDATA[live: 02.01.2012 Wdh.: 09.01.2012 Sozialalmanach 2012: die Schwere zwischen Arm und Reich öffnet sich In jeder Schweizer Schulklasse sitzen zwei Kinder die von Armut betroffen sind. Und die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in der Schweiz immer größer. Das sind die beiden Kern-Aussagen im neuen Sozialalmanach der Schweizer Hilfsorganisation Caritas. Das sozialpolitische Jahrbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>live: 02.01.2012<br />
Wdh.: 09.01.2012</em></p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/45327" target="_blank">Sozialalmanach 2012: die Schwere zwischen Arm und Reich öffnet sich</a></strong><br />
In jeder Schweizer Schulklasse sitzen zwei Kinder die von Armut betroffen sind. Und die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in der Schweiz immer größer. Das sind die beiden Kern-Aussagen im neuen Sozialalmanach der Schweizer Hilfsorganisation Caritas. Das sozialpolitische Jahrbuch erscheint seit 14 Jahren &#8211; der aktuelle Band beschäftigt sich mit den Jahren 2010 und 2011.<br />
Ein Beitrag von unserer Kollegin Cheyenne Mackay vom Schweizer freien Radio RaBe aus Bern.</p>
<p>(Der Beitrag kann leider aus GEMA-Gründen nicht online gestellt werden, da er Musik beinhaltet.)</p>
<p><a  href="http://freie-radios.net/44064" target="_blank"><strong>Keine komplette Studiengebührenfreiheit unter Grün/Rot &#8211; auch das Militär bildet weiter kräftig mit</strong></a><br />
Die Bildungspolitik war im Vorfeld der Landtagswahl im März 2011 eins der großen landespolitischen Themen. Studiengebühren sollten abgeschafft, die Verfasste Studierendenschaft sollte wieder eingeführt werden.</p>
<p>Unsere Kollegen von Radio Dreyeckland aus Freiburg haben Laura, die Sprecherin der Landesstudierendenvertretung gefragt ob ihre Erwartungen an die neue Landesregierung zum Beispiel von der Grünen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erfüllt worden sind.<br />
</p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/45330" target="_blank">Britische Polizei setzt bewusst auf sexuellen Mißbrauch als Ermittlungsmethode</a></strong><br />
In England haben 8 Frauen Anzeige erstattet. Alle hatten sexuelle Beziehungen zu Personen, von denen sie im Nachhinein erfuhren, dass es Polizeispitzel waren. Darüber unterhielten wir uns mit Jason, Filmemacher aus Berlin, bei dem der bekannteste englische Spitzel Kennedy auch in der Wohnung war. Kenndys Berichte landeten teilweise sogar auf dem Schreibtisch von Tony Blair. Was für Konsequenzen wird die nun erstatte Anzeige in England haben und was wussten auch die deutschen Behörden von den Ermittlungsmethoden? Zum Nato Gipfel hatte Kennedy zum Beispiel eine Übereinkunft mit dem LKA Baden- Württemberg.<br />
</p>
<p><strong>Musik:</strong></p>
<ul>
<li>Die Sterne &#8211; Das Bisschen Besser (Bisserl Besser Mix) (L&#8217;Age D&#8217;Or Sampler „Sauerkraut Nicht Sushi“ von 2000)</li>
<li>Chromeo &#8211; Fancy Footwork (RADIO cut)</li>
<li>Robyn &#8211; The Girl And The Robot (radio cut)</li>
<li>Interpol &#8211; Roland</li>
<li>Supershirt &#8211; Besser Scheitern</li>
<li>Danger Dan &#8211; Private Altersvorsorge</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2012/01/sendung-vom-02-01-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20111103-keinekomple-14457.mp3" length="17952825" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.rdl.de/images/stories/audio_mp3/20111223-britischepo-14857.mp3" length="10176276" type="audio/mpeg" />
	<itunes:summary>live: 02.01.2012
Wdh.: 09.01.2012
Sozialalmanach 2012: die Schwere zwischen Arm und Reich öffnet sich
In jeder Schweizer Schulklasse sitzen zwei Kinder die von Armut betroffen sind. Und die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in der Schweiz immer größer. Das sind die beiden Kern-Aussagen im neuen Sozialalmanach der Schweizer Hilfsorganisation Caritas. Das sozialpolitische Jahrbuch erscheint seit 14 Jahren – der aktuelle Band beschäftigt sich mit den Jahren 2010 und 2011.
Ein Beitrag von unserer Kollegin Cheyenne Mackay vom Schweizer freien Radio RaBe aus Bern.
(Der Beitrag kann leider aus GEMA-Gründen nicht online gestellt werden, da er Musik beinhaltet.)
Keine komplette Studiengebührenfreiheit unter Grün/Rot – auch das Militär bildet weiter kräftig mit
Die Bildungspolitik war im Vorfeld der Landtagswahl im März 2011 eins der großen landespolitischen Themen. Studiengebühren sollten abgeschafft, die Verfasste Studierendenschaft sollte wieder eingeführt werden.
Unsere Kollegen von Radio Dreyeckland aus Freiburg haben Laura, die Sprecherin der Landesstudierendenvertretung gefragt ob ihre Erwartungen an die neue Landesregierung zum Beispiel von der Grünen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer erfüllt worden sind.

Britische Polizei setzt bewusst auf sexuellen Mißbrauch als Ermittlungsmethode
In England haben 8 Frauen Anzeige erstattet. Alle hatten sexuelle Beziehungen zu Personen, von denen sie im Nachhinein erfuhren, dass es Polizeispitzel waren. Darüber unterhielten wir uns mit Jason, Filmemacher aus Berlin, bei dem der bekannteste englische Spitzel Kennedy auch in der Wohnung war. Kenndys Berichte landeten teilweise sogar auf dem Schreibtisch von Tony Blair. Was für Konsequenzen wird die nun erstatte Anzeige in England haben und was wussten auch die deutschen Behörden von den Ermittlungsmethoden? Zum Nato Gipfel hatte Kennedy zum Beispiel eine Übereinkunft mit dem LKA Baden- Württemberg.

Musik:

Die Sterne – Das Bisschen Besser (Bisserl Besser Mix) (L’Age D’Or Sampler „Sauerkraut Nicht Sushi“ von 2000)
Chromeo – Fancy Footwork (RADIO cut)
Robyn – The Girl And The Robot (radio cut)
Interpol – Roland
Supershirt – Besser Scheitern
Danger Dan – Private Altersvorsorge

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>live: 02.01.2012 Wdh.: 09.01.2012 Sozialalmanach 2012: die Schwere zwischen Arm und Reich öffnet sich In jeder Schweizer Schulklasse sitzen zwei Kinder die von Armut betroffen sind. Und die Schere zwischen Arm und Reich wird auch in der Schweiz [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 19.12.2011</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2011/12/sendung-vom-19-12-2011/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2011/12/sendung-vom-19-12-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studi-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Studiogespraech]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1403</guid>
		<description><![CDATA[live: 19.12.2011 Wdh.: 26.12.2011 Timo zum ersten Kupferbaufest am 15.12.2011 Seit das Wintersemester begonnen hat gab es – mit einer Ausnahme – jeden Donnerstag abend an einem anderen Ort in Tübingen eine kleine &#8220;Open Air&#8221; Party. Mehr oder weniger &#8220;spontan&#8221; waren jedesmal Studierende mit einer Musik-Anlage, Glühwein und Bier an verschiedenen Orten im Umfeld der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>live: 19.12.2011<br />
Wdh.: 26.12.2011</em></p>
<p><strong>Timo zum ersten Kupferbaufest am 15.12.2011</strong><br />
Seit das Wintersemester begonnen hat gab es – mit einer Ausnahme – jeden Donnerstag abend an einem anderen Ort in Tübingen eine kleine &#8220;Open Air&#8221; Party. Mehr oder weniger &#8220;spontan&#8221; waren jedesmal Studierende mit einer Musik-Anlage, Glühwein und Bier an verschiedenen Orten im Umfeld der Universität aufgetaucht. Mal waren sie hinter dem Hegelbau und öfter auch hinter der neuen Aula oder auf dem Parkplatz des Rektorats.<br />
Mit den ungenehmigten Festen wollten die Studierenden ihrem Unmut Luft machen: Darüber, dass ihnen von einem Tag auf den nächsten das Clubhaus als angestammte Party-Location aus Brandschutzgründen genommen wurde. Und darüber, dass die Universität in den letzten sechs Jahren nichts gegen die Brandschutzprobleme getan hatte, und somit also die Sperrung aus Brandschutzgründen selbst zu verantworten hatte.<br />
Am Donnerstag, dem 15. Dezember hat es nun zum ersten Mal ein Kupferbaufest gegeben. Warum die Clubhausfeste für den Rest dieses Wintersemesters immer im Kupferbau stattfinden werden und wie es dazu kam, das hab ich mir von Timo von der Fachschaften-Vollversammlung erklären lassen. Am letzten Samstag hab ich ihn beim Clubhaus getroffen und unser Gespräch für diese Sendung aufgenommen.<br />
<span></span></p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/44952">Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich mit Vertretern von Bildungseinrichtungen getroffen</a></strong><br />
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich am ersten Dezember mit Vertretern von verschiedenen Bildungseinrichtungen getroffen. Mit dabei war unter anderem Laura Maylein, die als Sprecherin der Landes-ASten-Konferenz die Interessen der Studierenden in Baden-Württemberg vertreten sollte. Unser Kollege Fabian von Radio Dreyeckland aus Freiburg hat Laura Maylein zu sich ins Studio eingeladen und mit ihr über das Treffen mit dem grünen Ministerpräsidenten gesprochen. Zu Beginn wollte er von Ihr wissen: Was war überhaupt die Idee hinter diesem Zusammentreffen?<br />
</p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/44875">Was macht die Aufklärung im Heidelberger Skandal um den Polizeispitzel Simon Bromma?</a></strong><br />
Auf einer Podiumsdiskussion in Heidelberg diskutierten Ulrich Sckerl (Innenpolitischer Sprecher der Grünen Baden-Württemberg), Michael Csaszkóczy (Antifaschistische Initiative Heidelberg) und Thimo Heckel (Arbeitskreis Spitzelklage). Anschließend sprachen unsere Kollegen von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Ulrich Sckerl und Martin Heiming, dem Anwalt der Spitzelklage.<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2011/12/sendung-vom-19-12-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://dl.dropbox.com/u/32984357/BMag/online/Timo-erstes_Kupferbaufest.mp3" length="15339310" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://www.freie-radios.net/mp3/20111206-vomsperrver-44875.mp3" length="9572035" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://dl.dropbox.com/u/32984357/BMag/online/FRN-edit-Studiengebuehrenbefuerworter_Kretschmann_trifft_sich_mit_VertreterInnen_aus_Bildungseinrichtungen.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />
	<itunes:summary>live: 19.12.2011
Wdh.: 26.12.2011
Timo zum ersten Kupferbaufest am 15.12.2011
Seit das Wintersemester begonnen hat gab es – mit einer Ausnahme – jeden Donnerstag abend an einem anderen Ort in Tübingen eine kleine “Open Air” Party. Mehr oder weniger “spontan” waren jedesmal Studierende mit einer Musik-Anlage, Glühwein und Bier an verschiedenen Orten im Umfeld der Universität aufgetaucht. Mal waren sie hinter dem Hegelbau und öfter auch hinter der neuen Aula oder auf dem Parkplatz des Rektorats.
Mit den ungenehmigten Festen wollten die Studierenden ihrem Unmut Luft machen: Darüber, dass ihnen von einem Tag auf den nächsten das Clubhaus als angestammte Party-Location aus Brandschutzgründen genommen wurde. Und darüber, dass die Universität in den letzten sechs Jahren nichts gegen die Brandschutzprobleme getan hatte, und somit also die Sperrung aus Brandschutzgründen selbst zu verantworten hatte.
Am Donnerstag, dem 15. Dezember hat es nun zum ersten Mal ein Kupferbaufest gegeben. Warum die Clubhausfeste für den Rest dieses Wintersemesters immer im Kupferbau stattfinden werden und wie es dazu kam, das hab ich mir von Timo von der Fachschaften-Vollversammlung erklären lassen. Am letzten Samstag hab ich ihn beim Clubhaus getroffen und unser Gespräch für diese Sendung aufgenommen.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich mit Vertretern von Bildungseinrichtungen getroffen
Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich am ersten Dezember mit Vertretern von verschiedenen Bildungseinrichtungen getroffen. Mit dabei war unter anderem Laura Maylein, die als Sprecherin der Landes-ASten-Konferenz die Interessen der Studierenden in Baden-Württemberg vertreten sollte. Unser Kollege Fabian von Radio Dreyeckland aus Freiburg hat Laura Maylein zu sich ins Studio eingeladen und mit ihr über das Treffen mit dem grünen Ministerpräsidenten gesprochen. Zu Beginn wollte er von Ihr wissen: Was war überhaupt die Idee hinter diesem Zusammentreffen?

Was macht die Aufklärung im Heidelberger Skandal um den Polizeispitzel Simon Bromma?
Auf einer Podiumsdiskussion in Heidelberg diskutierten Ulrich Sckerl (Innenpolitischer Sprecher der Grünen Baden-Württemberg), Michael Csaszkóczy (Antifaschistische Initiative Heidelberg) und Thimo Heckel (Arbeitskreis Spitzelklage). Anschließend sprachen unsere Kollegen von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Ulrich Sckerl und Martin Heiming, dem Anwalt der Spitzelklage.

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>live: 19.12.2011 Wdh.: 26.12.2011 Timo zum ersten Kupferbaufest am 15.12.2011 Seit das Wintersemester begonnen hat gab es – mit einer Ausnahme – jeden Donnerstag abend an einem anderen Ort in Tübingen eine kleine “Open Air” Party. Mehr [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 05.12.2011</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2011/12/sendung-vom-05-12-2011/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2011/12/sendung-vom-05-12-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 15:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Studi-Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1396</guid>
		<description><![CDATA[live: 05.12.2011 Wdh.: 12.12.2011 Interview mit Torsten Bultmann zur unternehmerischen Hochschule &#8220;Das Matthäus-Prinzip oder wie unternehmerischer Wettbewerb und Exzellenz Ungleichheiten vertiefen&#8221;, unter diesem Titel hielt Torsten Bultmann vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 23. November 2011 einen Vortrag an der Uni Tübingen. Der Kritiker der sogenannten &#8220;Exzellenzinitiative&#8221; war auf Einladung des Hochschulinformationsbüros (HIB) des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>live: 05.12.2011<br />
Wdh.: 12.12.2011</em></p>
<p><strong>Interview mit Torsten Bultmann zur unternehmerischen Hochschule</strong><br />
&#8220;Das Matthäus-Prinzip oder wie unternehmerischer Wettbewerb und Exzellenz Ungleichheiten vertiefen&#8221;, unter diesem Titel hielt Torsten Bultmann vom <a  href="http://www.bdwi.de/" target="_blank">Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler</a> am 23. November 2011 einen Vortrag an der Uni Tübingen. Der Kritiker der sogenannten &#8220;Exzellenzinitiative&#8221; war auf Einladung des Hochschulinformationsbüros (HIB) des DGB und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nach Tübingen gekommen. Nach dem Vortrag hatten wir noch die Möglichkeit ein kurzes Interview mit Torsten Bultmann zu führen. Darin erklärt er was &#8220;Elite-Uni&#8221; überhaupt heißt und wie das Ringen um den Titel der &#8220;Elite-Universität&#8221; dazu führen kann, dass am Ende nur die bereits sehr erfolgreichen Universitäten weitere Förderungen erhalten, während die weniger prestigeträchtigen Bildungseinrichtungen &#8220;abgehängt&#8221; werden.<br />
<span></span></p>
<p><strong>Nichts neues vom &#8220;Clubhausfest&#8221;</strong><br />
Spontan-Interviews vor dem kurzfristig &#8220;besetzten&#8221; Kupferbau am 1. Dezember mit Herrn Kaltenmark vom Tübinger Ordnungsamt und Herrn Rothfuß, dem Kanzler der Universtität</p>
<p><span>Rainer Kaltenmark vor dem Kupferbau<br />
<br />
</span></p>
<p><span>Andreas Rothfuß und Christin Gumbinger vor dem Kupferbau<br />
<br />
</span></p>
<p>Eine Woche zuvor: <strong>Palmer beschimpft die demonstrierenden Studierenden</strong> bei einer &#8220;Kein Clubhausfest&#8221;-Demo nachts in der Altstadt<br />
<iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/Pp1QWOmpDBA?rel=0" frameborder="0" width="400" height="233"></iframe></p>
<p><strong><a  href="http://freie-radios.net/44558" target="_blank">Planungen zur verfassten Studierendenschaft in BaWü</a></strong><br />
Nach 33 Jahren ohne verfasste Studierendenschaft soll jetzt unter der grün-roten Landesregierung endlich wieder ein allgemeiner Studierendenausschuß eingeführt werden, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Sollte das gelingen, dann wird es in naher Zukunft auch in Baden-Württemberg wieder eine schlagkräftige Interessensvertretung der Studierenden geben, die selbstverantwortlich über ihr Geld entscheiden und damit beispielsweise Kampagnen wie den Bildungsstreik oder das Festival contre le racisme finanzieren kann. Doch noch herrscht Unklarheit über das genaue Konzept und wann die ersten ASten nach dem neuen Modell gewählt werden können ist auch noch völlig uklar. Studierende aus verschiedenen Hochschulen in Baden-Württemberg verhandeln derzeit mit Vertretern der neuen Landesregierung über die genauen Konditionen. Eine von ihnen ist Laura Maylein. Sie ist zugleich Sprecherin der Landesstudierendenvertretung und hat am 22. November an einer Besprechung mit der grünen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer teilgenommen. Im Interview mit unseren Kollegen von Radio Dreyeckland aus Freiburg berichtet sie vom aktuellen Stand der Verhandlungen und erzählt uns worüber es noch Streit gibt zwischen Studierenden und dem baden-württembergischen Bildungsministerium.<br />
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2011/12/sendung-vom-05-12-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<itunes:summary>live: 05.12.2011
Wdh.: 12.12.2011
Interview mit Torsten Bultmann zur unternehmerischen Hochschule
“Das Matthäus-Prinzip oder wie unternehmerischer Wettbewerb und Exzellenz Ungleichheiten vertiefen”, unter diesem Titel hielt Torsten Bultmann vom Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 23. November 2011 einen Vortrag an der Uni Tübingen. Der Kritiker der sogenannten “Exzellenzinitiative” war auf Einladung des Hochschulinformationsbüros (HIB) des DGB und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft nach Tübingen gekommen. Nach dem Vortrag hatten wir noch die Möglichkeit ein kurzes Interview mit Torsten Bultmann zu führen. Darin erklärt er was “Elite-Uni” überhaupt heißt und wie das Ringen um den Titel der “Elite-Universität” dazu führen kann, dass am Ende nur die bereits sehr erfolgreichen Universitäten weitere Förderungen erhalten, während die weniger prestigeträchtigen Bildungseinrichtungen “abgehängt” werden.

Nichts neues vom “Clubhausfest”
Spontan-Interviews vor dem kurzfristig “besetzten” Kupferbau am 1. Dezember mit Herrn Kaltenmark vom Tübinger Ordnungsamt und Herrn Rothfuß, dem Kanzler der Universtität
Rainer Kaltenmark vor dem Kupferbau


Andreas Rothfuß und Christin Gumbinger vor dem Kupferbau


Eine Woche zuvor: Palmer beschimpft die demonstrierenden Studierenden bei einer “Kein Clubhausfest”-Demo nachts in der Altstadt

Planungen zur verfassten Studierendenschaft in BaWü
Nach 33 Jahren ohne verfasste Studierendenschaft soll jetzt unter der grün-roten Landesregierung endlich wieder ein allgemeiner Studierendenausschuß eingeführt werden, der diese Bezeichnung auch verdient hat. Sollte das gelingen, dann wird es in naher Zukunft auch in Baden-Württemberg wieder eine schlagkräftige Interessensvertretung der Studierenden geben, die selbstverantwortlich über ihr Geld entscheiden und damit beispielsweise Kampagnen wie den Bildungsstreik oder das Festival contre le racisme finanzieren kann. Doch noch herrscht Unklarheit über das genaue Konzept und wann die ersten ASten nach dem neuen Modell gewählt werden können ist auch noch völlig uklar. Studierende aus verschiedenen Hochschulen in Baden-Württemberg verhandeln derzeit mit Vertretern der neuen Landesregierung über die genauen Konditionen. Eine von ihnen ist Laura Maylein. Sie ist zugleich Sprecherin der Landesstudierendenvertretung und hat am 22. November an einer Besprechung mit der grünen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer teilgenommen. Im Interview mit unseren Kollegen von Radio Dreyeckland aus Freiburg berichtet sie vom aktuellen Stand der Verhandlungen und erzählt uns worüber es noch Streit gibt zwischen Studierenden und dem baden-württembergischen Bildungsministerium.

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>live: 05.12.2011 Wdh.: 12.12.2011 Interview mit Torsten Bultmann zur unternehmerischen Hochschule “Das Matthäus-Prinzip oder wie unternehmerischer Wettbewerb und Exzellenz Ungleichheiten vertiefen”, unter diesem Titel hielt Torsten Bultmann [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 21.11.2011</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2011/11/sendung-vom-21-11-2011/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2011/11/sendung-vom-21-11-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 19:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Brenner]]></category>
		<category><![CDATA[Spitzel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1388</guid>
		<description><![CDATA[live: 21.11.2011 Wdh.: 28.11.2011 Vertuschen, mauern, Sperrvermerk: Keine Aufklärung zur Spitzelaffäre in Heidelberg Ende 2011 wurde in Heidelberg der verdeckte Ermittler &#8220;Simon Brenner&#8221; enttarnt. Er hatte sich in linke Kreise eingeschlichen und sollte Studierende und Antifaschisten aushorchen und überwachen. Dabei beteiligte er sich auch an der Planung von Aktionen wie etwa der Südblockade des Castor-Transports [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>live: 21.11.2011</em><br />
<em> Wdh.: 28.11.2011</em></p>
<p><a  href="http://freie-radios.net/44425"><strong>Vertuschen, mauern, Sperrvermerk: Keine Aufklärung zur Spitzelaffäre in Heidelberg</strong></a><br />
Ende 2011 wurde in Heidelberg der verdeckte Ermittler &#8220;Simon Brenner&#8221; enttarnt. Er hatte sich in linke Kreise eingeschlichen und sollte Studierende und Antifaschisten aushorchen und überwachen. Dabei beteiligte er sich auch an der Planung von Aktionen wie etwa der Südblockade des Castor-Transports im pfälzischen Berg, bei denen er dann auch selbst mit dabei war. Doch Simon Brenner flog auf und ist seitdem verschwunden. In Heidelberg verlangen die Betroffenen der Überwachung nun Aufklärung und Konsequenzen aus der Spitzelaffäre. Doch die beteiligten Behörden mauern wo sie nur können. Mittlerweile haben einige Betroffene der Überwachung Klage eingereicht. Der &#8220;Arbeitskreis Spitzelklage&#8221; unterstützt und begleitet diese Klage. Unsere Kollegin Heike Demmel vom freien Radio Z aus Nürnberg sprach mit Thimo und Dandl vom Arbeitskreis Spitzelklage über ihre Forderungen und die neuesten Entwicklungen.<br />
</p>
<p><a  href="http://freie-radios.net/43044"><strong>Lernen Lernen auf Chongqing Art</strong></a><br />
Ein 30-minütiges Feature der Reihe &#8220;China? Hingehört!&#8221; von Radio Dreyeckland und dem informationszentrum 3. Welt.</p>
<p>Kann man in China das Lernen lernen?<br />
Oder ist die chinesische Bildung jene Art Bildung, die wir vermeiden sollen? Utopie oder Anti-Utopie?<br />
</p>
<p><strong>Veranstaltungshinweis:</strong><br />
Am Donnerstag, dem 24. November könnt Ihr im Kupferbau eine Dokumentation über die Zeltstadt im Stuttgarter Schloßpark sehen. Um das Bauprojekt Stuttgart 21 aufzuhalten, kampieren dort schon seit September 2010 die sogenannten Parkschützer. Wenn Menschen so lange auf engem Raum zusammenwohnen, dann ist das Zusammenleben das dabei entsteht nicht nur für Soziologen und Kulturwissenschaftler interessant. Auch der Filmemacher Felix Schwarz hat sich für die Menschen im Schloßpark interessiert und eine Dokumentation über sie gedreht. Den Film „Unser Park“, der dabei entstanden ist, kann man jetzt am Donnerstag im Hörsaal 24 im Tübinger Kupferbau sehen. Im Anschluß an den Film, der nur 45 Minuten dauert, kann man Fragen an den Regisseur Felix Schwarz stellen und mit ihm diskutieren, denn er wird auch im Hörsaal 24 sein.</p>
<p><a  href="http://tuebingen.solid-sds.de/sds/unser-park-am-24-november-um-1915-uhr/1215"><strong>„Unser Park“ wird am Donnerstag, dem 24. November um 19 Uhr im Hörsaal 24 im Tübinger Kupferbau gezeigt.</strong></a> Veranstalter ist die<a  href="http://www.solid-sds.de"> ['sol]id.SDS Hochschulgruppe</a>.</p>
<p><span id="more-1388"></span><strong>Musik:</strong></p>
<ul>
<li><a  href="https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=zsyjS_vJfkw#%21" rel="nofollow">Boy &#8211; Little Numbe</a><strong></strong></li>
<li><a  href="http://www.youtube.com/watch?v=OAUx74-Ni50" rel="nofollow">Oliver Koletzki feat. Fran &#8211; Hypnotized</a></li>
<li><a  href="http://www.youtube.com/watch?v=FM7tNV0ZOIU">Rainald Grebe &#8211; Fußgängerzonen</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2011/11/sendung-vom-21-11-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://freie-radios.net/mp3/20111118-vertuschen-44425.mp3" length="10742452" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://freie-radios.net/mp3/20110912-lernenlerne-43044.mp3" length="28724610" type="audio/mpeg" />
	<itunes:summary>live: 21.11.2011
 Wdh.: 28.11.2011
Vertuschen, mauern, Sperrvermerk: Keine Aufklärung zur Spitzelaffäre in Heidelberg
Ende 2011 wurde in Heidelberg der verdeckte Ermittler “Simon Brenner” enttarnt. Er hatte sich in linke Kreise eingeschlichen und sollte Studierende und Antifaschisten aushorchen und überwachen. Dabei beteiligte er sich auch an der Planung von Aktionen wie etwa der Südblockade des Castor-Transports im pfälzischen Berg, bei denen er dann auch selbst mit dabei war. Doch Simon Brenner flog auf und ist seitdem verschwunden. In Heidelberg verlangen die Betroffenen der Überwachung nun Aufklärung und Konsequenzen aus der Spitzelaffäre. Doch die beteiligten Behörden mauern wo sie nur können. Mittlerweile haben einige Betroffene der Überwachung Klage eingereicht. Der “Arbeitskreis Spitzelklage” unterstützt und begleitet diese Klage. Unsere Kollegin Heike Demmel vom freien Radio Z aus Nürnberg sprach mit Thimo und Dandl vom Arbeitskreis Spitzelklage über ihre Forderungen und die neuesten Entwicklungen.

Lernen Lernen auf Chongqing Art
Ein 30-minütiges Feature der Reihe “China? Hingehört!” von Radio Dreyeckland und dem informationszentrum 3. Welt.
Kann man in China das Lernen lernen?
Oder ist die chinesische Bildung jene Art Bildung, die wir vermeiden sollen? Utopie oder Anti-Utopie?

Veranstaltungshinweis:
Am Donnerstag, dem 24. November könnt Ihr im Kupferbau eine Dokumentation über die Zeltstadt im Stuttgarter Schloßpark sehen. Um das Bauprojekt Stuttgart 21 aufzuhalten, kampieren dort schon seit September 2010 die sogenannten Parkschützer. Wenn Menschen so lange auf engem Raum zusammenwohnen, dann ist das Zusammenleben das dabei entsteht nicht nur für Soziologen und Kulturwissenschaftler interessant. Auch der Filmemacher Felix Schwarz hat sich für die Menschen im Schloßpark interessiert und eine Dokumentation über sie gedreht. Den Film „Unser Park“, der dabei entstanden ist, kann man jetzt am Donnerstag im Hörsaal 24 im Tübinger Kupferbau sehen. Im Anschluß an den Film, der nur 45 Minuten dauert, kann man Fragen an den Regisseur Felix Schwarz stellen und mit ihm diskutieren, denn er wird auch im Hörsaal 24 sein.
„Unser Park“ wird am Donnerstag, dem 24. November um 19 Uhr im Hörsaal 24 im Tübinger Kupferbau gezeigt. Veranstalter ist die [&#039;sol]id.SDS Hochschulgruppe.
Musik:

Boy – Little Numbe
Oliver Koletzki feat. Fran – Hypnotized
Rainald Grebe – Fußgängerzonen

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>live: 21.11.2011 Wdh.: 28.11.2011 Vertuschen, mauern, Sperrvermerk: Keine Aufklärung zur Spitzelaffäre in Heidelberg Ende 2011 wurde in Heidelberg der verdeckte Ermittler “Simon Brenner” enttarnt. Er hatte sich in linke Kreise eingeschlichen [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sendung vom 07.11.2011</title>
		<link>http://bmag.wueste-welle.de/2011/11/sendung-vom-07-11-2011/</link>
		<comments>http://bmag.wueste-welle.de/2011/11/sendung-vom-07-11-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 19:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sendungen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilklausel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bmag.wueste-welle.de/?p=1391</guid>
		<description><![CDATA[live: 07.11.2011 Wdh.: 14.11.2011 Interview mit Jürgen Altmann von der TU Dortmund Ein kurzes Gespräch über Forschung fürs Militär an der Uni und den Umgang mit der Zivilklausel. Kann man als Wissenschaftler verhindern, dass die eigenen Forschungsergebnisse fürs Militär verwendet werden? Musik: Chikinki &#8211; To Sacrifice a Child Attwenger &#8211; Shakin&#8217; my brain Rainald Grebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>live: 07.11.2011</em><br />
<em>Wdh.: 14.11.2011</em></p>
<p><a  href="http://freie-radios.net/43872">Interview mit Jürgen Altmann von der TU Dortmund</a><br />
Ein kurzes Gespräch über Forschung fürs Militär an der Uni und den Umgang mit der Zivilklausel.<br />
Kann man als Wissenschaftler verhindern, dass die eigenen Forschungsergebnisse fürs Militär verwendet werden?<br />
</p>
<p><strong>Musik:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: left;"><a  href="http://grooveshark.com/#/s/To+Sacrifice+A+Child/3Sbyou?src=5">Chikinki &#8211; To Sacrifice a Child<strong></strong></a></li>
<li style="text-align: left;">Attwenger &#8211; Shakin&#8217; my brain</li>
<li style="text-align: left;">Rainald Grebe &#8211; China</li>
<li><a  href="http://soundcloud.com/chikinkiofficial/chikinki-you-said" rel="nofollow">Chikinki &#8211; You Said</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bmag.wueste-welle.de/2011/11/sendung-vom-07-11-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://freie-radios.net/mp3/20111027-forschungf-43872.mp3" length="11185842" type="audio/mpeg" />
	<itunes:summary>live: 07.11.2011
Wdh.: 14.11.2011
Interview mit Jürgen Altmann von der TU Dortmund
Ein kurzes Gespräch über Forschung fürs Militär an der Uni und den Umgang mit der Zivilklausel.
Kann man als Wissenschaftler verhindern, dass die eigenen Forschungsergebnisse fürs Militär verwendet werden?

Musik:

Chikinki – To Sacrifice a Child
Attwenger – Shakin’ my brain
Rainald Grebe – China
Chikinki – You Said

</itunes:summary>
<itunes:subtitle>live: 07.11.2011 Wdh.: 14.11.2011 Interview mit Jürgen Altmann von der TU Dortmund Ein kurzes Gespräch über Forschung fürs Militär an der Uni und den Umgang mit der Zivilklausel. Kann man als Wissenschaftler verhindern, dass die eigenen [...]</itunes:subtitle>
	</item>
	</channel>
</rss>

