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Sendung am 20. Mai

20. Mai 2009

Mit diesen Themen:

… und diesen Veranstaltungshinweisen:

Sendung am 6. Mai

6. Mai 2009

In unserer Sendung am 6. Mai haben wir uns neben den Bildungsnachrichten auch mit dem
„Putsch“ in der Vertreterversammlung des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim beschäftigt:
 

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Außerdem hat Tobi Kaphegyi etwas über die aktuelle Ausstellung zur Geschichte der Hindenburgkaserne in der Schellingstraße erzählt:
 

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Wir begrüßen unser neues Redaktionsmitglied Franz von der Fachschaft Politik!

Außerdem mit folgenden Thrmen:

Erzieherinnen und Erzieher auf der Straße

6. Mai 2009
 

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In fast allen Landeshauptstädten Deutschlands bleiben die Kindertagesstätten

Streik in Stuttgart

Streik in Stuttgart

heute geschlossen. Erzieherinnen und Erzieher befinden sich heute am 06.05.09 im Warnstreik. Sie fordern eine betriebliche Gesundheitsförderung und eine bessere Bezahlung. Ver.di hatte am 05.06.09 für den heutigen Mittwoch bundesweit zum Warnstreik aufgerufen und rechnet mit 14 000 Streikenden. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW hat zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Betroffen sein könnten auch Sozialdienste, Heime und Jugendämter. Schwerpunkte des Warnstreiks liegen laut den Gewerkschaften in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Dortmund, Mainz, hannover, München, Leipzig und Dresden. Es soll Druck auf die kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ausgeübt werden.

Eine Ver.di-Studie hat ergeben, dass sich nur 26% der Beschäftigten in Kitas und Kindertagesstätten in der Lage sehen Ihren Job unter den jetzigen Arbeistbedingungen gesund und zufrieden bis zur Rente durchzuhalten. Nur 13 % gaben an nach einem Arbeitstag nicht unter Kopf- Rücken-, oder anderen Beschwerden zu leiden. Die Arbeitgeber hatten bisher Verhandlungen über einen Gesundheitstarifvertrag, in dem Belastungen festgeschrieben sein sollen abglehnt.

Laut Ver.di verdienen mehr als ein Drittel der Erzieher_innen weniger als 1500€ brutto im Monat. Die Gewerkschaften fordern deshalb auch eine bessere Bezahlung. Die Gewerkschaften hatten die letzten Tarifverhandlungen am 30.04. für gescheitert erklärt. Für den Donnerstag, den 7. Mai wurde eine Urabstimmung unter den Beschäftigten über einen Streik angesetzt. Am 14.05. soll ein Streikfahrplan veröffentlicht werden.

Das Gymnasium ist Deutschlands schlechteste Schule

6. Mai 2009

Das Gymnasium ist Deutschlands schlechteste Schule

 

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Jürgen Baumert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung ist bekannt geworden durch die Auswertung der ersten PISA-Runde von 2000 –2002. Baumert hat nun die „Elementstudie“ des Bildungsforschers Rainer Lehmann einer Re-Analyse unterzogen. Die „Elementstudie“ Lehmanns hatte 2008 einigen Wirbel verursacht, weil darin behauptet wurde die 6-jährige Grundschule in Berlin schade den SchülerInnen in ihren Lernfortschritten. Lehmann hatte vor allem behauptet das Gymnasium sei bei der Förderung guter SchülerInnen den gemeinsamen Grundschulklassen weit überlegen. Allerdings zeigten schon seine eigenen Tabellen, dass die Lernfortschritte der Fünft- und SechstklässlerInnen in Berlins Grundschulen größer waren als die in den Gymnasien. Aufgrund dieser Widersprüche rechnete das Max-Planck-Institut die Daten im Auftarg des Berliner Bildungssenators noch einmal nach.

Die Studie Baumerts erscheint demnächst in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaften. In Berlin schicken trotz der Möglichkeit der gemeinsamen sechsjährigen Grundschule sieben Prozent der BerlinerInnen ihre Kinder direkt in Klasse fünf auf das Gymnasium. Aufgrund des Rufs des Gymnasiums und dem sozialen Hintergrund der Kinder, die nach der vierten Klasse direkt auf das Gymnasium geschickt werden entsteht eine so Baumert gegenüber der TAZ „kognitiv, leistungsmäßig, motivational und hinsichtlich häuslicher Ressourcen hoch ausgelesene Schülerschaft“. Baumert hat nun statistisch die Ergebnisse unter Berücksichtigung des sozialen Hintergrunds noch einmal beurteilt. Aber schon ohne den vielversprechenden sozialen Hintergrund ist bei einer neutralen Auswertung der Daten klar, dass die Grundschulen nicht hinter die Gymnasien zurückfallen. Im Gegenteil: Laut Baumert schaffen es die Gymnasien nicht das gute und ausgewählte Potential der SchülerInnen weiter zu fördern. Die sechsjährigen Grundschulen sind z.T. trotz schlechterer Ausgangsbedingungen bei den SchülerInnen erfolgreicher. Untersucht wurden die Fortschritte in der Lesekompetenz.

Sonderschulpflicht soll in Baden-Württemberg teilweise aufgehoben werden

6. Mai 2009

Sonderschulpflicht soll in Baden-Württemberg teilweise aufgehoben werden

 

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Von einem inklusiven Bildungssystem und einer Gleichstellung behinderter Kinder, wie sie in internationalen UN-Abkommen verlangt werden ist Baden-Württemberg aber noch weit entfernt. „Ich sehe keine substanzielle Veränderung und kein wirkliches Wahlrecht der Eltern“ erklärte Ingeborg Höhne-Mack, die Vorsitzende der Tübinger Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gegenüber dem Schwäbischen TAGBLATT. Kultusminister Rau hatte am Montag gegenüber der Öffentlichkeit eine Änderung des Schulgesetzes für das Schuljahr 2010/2011 in Aussicht gestellt. Darin soll die Sonderschulpflicht für Behinderte Kinder aufgehoben werden. Die Sonderschule soll jedoch nicht abgeschafft werden. Mit folgendem Modell soll das Mitspracherecht der Eltern behinderter Kinder etwas aufgewertet werden: Bei sogenannten Bildungskonferenzen sollen in Zukunft Eltern, Lehrer_innen, Sonderpädagog_innen mit der Schulverwaltung gemeinsamn einen geeigneten Lernort für behinderte Kinder finden. Das letzte Wort, so das SCHWÄBISCHE TAGBLATT, „behalten“ allerdings „die Behörden“. Es ist absehbar, dass sich bei dieser Regelung vor allem Eltern mit höherem ökonomischen und kulturellen Kapital durchsetzen können um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu sichern. Eltern mit einem sozial und kulturell schwächeren background werden sich in diesen Verhandlungen gegen die Behörden erfahrungsgemäß schwerer durchsetzen können.

StuWe-Kritiker abgesägt

6. Mai 2009

StuWe-Kritiker abgesägt

 

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Der Überbringer schlechter Nachrichten wird auch im Verwaltungsrat des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim wie schon im alten Griechenland gerne mal eliminiert. Nach diesem Motto verfuhr die professorale Gruppe im Verwaltungsrat des Studentenwerks am vergangenen Montag. Verbündet hatte man sich mit der RCDS-Hochschulgruppe unter den Studierenden. Üblicherweise wählen die Statusgruppen, die vorgeschlagenen KandidatInnen der anderen Statusgruppe. Z.B. unterstützen bei Wahlen zur Neubesetzung des Verwaltungsrats die Professoren den Vorschlag der Studierenden und die Studierenden den Vorschlag der ProfessorInnen. Nicht so vergangenen Montag. Daniel Keip, Kandidat der Studierenden, wurde in einer Kampfabstimmung mit den Stimmen der ProfessorInnen abgewählt. Aus dem Publikum wurde eine Gegenkandidatin von der CDU-nahen Studierendengruppe RCDS vorgeschlagen und setzte sich durch.

Daniel Keip war dadurch bekannt geworden, dass er hochengagiert den Umbau des Studentenwerks zu Profitcentern kritisierte. Er hatte aufgedeckt, dass der Studentenwerksleiter Schill wirtschaftlich unnötige Gutachten in Auftrag gegeben hatte. Des Weiteren hatte er eine erfolgreiche Strafanzeige gegen Schill gestellt, weil dieser das Briefgeheimnis verletzte, in dem er Briefe, die an Mitarbeiter addressiert waren öffnete. Insgesamt wurde also derjenige aus dem Gremium entfernt, der die kriminellen Machenschaften des aktuellen StuWe-leiters aufdeckte. Kooperationspartner bei diesem Putsch gegen Ehrlichkeit und für ein zukunftsfähiges und soziales Studentenwerk war die RCDS-Hochschulgruppe.

„Wir waren schon überrascht.“.

Interview mit dem abgewählten Mitglied der Vertreterversammlung, Daniel Keip.

 

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Für Euch im Studio:

12.05. Julia Reuter & Florentine Fendrich
19.05. Fabian Everding & Markus Jaggo
26.05. Julia Reuter & Florentine Fendrich
02.06. Tobias Kaphegyi

Immer live Montags um 17 Uhr.
Donnerstags hört Ihr die Wiederholung um 11 Uhr.

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