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Christoph Butterwegge: „Armut in einem reichen Land“

21. April 2013

Der Soziologe und Armutsforscher Christoph Butterwegge beschäftigt sich in seinem neuesten Buch „Armut in einem reichen Land“ mit den Folgen der „Sozialreformen“, die unter dem Titel „Agenda 2010“ vor knapp 10 Jahren von der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder eingeführt wurden. Am 20. April 2013 war Butterwegge auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tübingen, um auf einer Konferenz zu „10 Jahren Agenda 2010“ über die aktuelle Sozial- und Wirtschaftspolitik zu sprechen.
Wir haben den Vortrag fürs freie Radio aufgezeichnet und senden ihn am Montag, dem 22. Mai ab 17 Uhr in einer gekürzten Fassung, für die wir Butterwegges Kritik am Modell des bedingungslosen Grundeinkommens aus Zeitgründen herausgeschnitten haben. Den vollständigen Vortrag kann man sich hier online anhören. Er beginnt mit einer Einleitung von Alexander Schlager von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. (Ab 5:13 Minuten beginnt der eigentlich Vortrag von Christoph Butterwegge.)

 

Download Christoph Butterwegge: „Armut in einem reichen Land“ als MP3

Wehrwissenschaften an der Uni Tübingen?

30. Januar 2013

Viele Universitäten in Deutschland haben mittlerweile eine sogenannte „Zivilklausel“. Eine „Zivilklausel“ ist eine Art Selbstverpflichtung der Universität, Forschung und Lehre nur in den Dienst friedlicher Zwecke zu stellen. So heißt es etwa in der Präambel der Grundordnung der Uni-Tübingen

„Lehre, Forschung und Studium an der Universität sollen friedlichen Zwecken dienen, das Zusammenleben der Völker bereichern und im Bewusstsein der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen erfolgen.‭“

Doch was genau mit dieser schwammigen Formulierung gemeint ist, dazu gibt es unterschiedliche Auslegungen. Dass die Universität Tübingen es offenbar nicht für problematisch hält, trotz ihrer Zivilklausel eine Dozentin der Bundeswehr-Universität ein Seminar halten zu lassen, in dem es um die Berufschancen von Ethnologen bei der Bundeswehr ging, konnten die Tübinger Studierenden bereits im Jahr 2010 kurz nach Verabschiedung der Zivilklausel feststellen. Doch auch aktuell findet an der Uni -Tübingen Forschung statt, deren Ergebnisse vom Militär genutzt werden können. Das sagt jedenfalls Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung aus Tübingen. Er sprach am 29. Januar auf Einladung der SDS-Hochschulgruppe in der Neuen Aula in Tübingen über die „Wehrwissenschaften an der „Exzellenzuniversität“ Tübingen?“.

 

Ausstrahlungen: Do, 31.01.2013, 11 Uhr und Do, 07.02.2013, 11 Uhr auf der Wüsten Welle Tübingen / Reutlingen
Mi, 06.02.2013, 16 Uhr auf Radio Dreyeckland Freiburg

Wiederholung: Einführung in die Verbindungskritik

14. Januar 2013

Heute senden wir für Euch nochmal einen Vortrag vom 13. Oktober 2011. Damals war der Verbindungskritiker Jörg Kronauer auf Einladung des Alternativen Dies im Clubhaus zu Gast um v.a. den Erstis eine Vorstellung davon zu vermitteln, was Studentenverbindungen sind und was es daran zu kritisieren gibt.

Hier kann man den Vortrag nochmal komplett nachhören oder auch downloaden. Für die Ausstrahlung am 14. und 21.01.2013 mußten wir ihn auf knapp 60 Minuten zusammenschneiden.

 

Sendung vom 12.11.2012 – Kindheit und Bildung am Beispiel der sogenannten Kinderstadt Halle

12. November 2012

Ein ausführlicher Artkel folgt in Kürze. Hier nur der Link auf den Mitschnitt vom Vortrag: „Die Aus­trei­bung der Kind­heit – die Kin­der­stadt als Schule der Desillusionierung“, der in der heutigen Sendung gespielt wurde. Das Lied von Ahzumjot und den Kommentar dazu findet man hier.

Ein Bild von der Selbstdarstellung der Kinderstadt Halle, kann man sich hier verschaffen.

Podiumsdiskussion zu Protestkultur

28. Juli 2012

Nachdem wir es schon lange online stellen wollten, hier nun endlich der Mitschnitt vom Kupferbau-Podium am 7. Juli 2012 zum Thema Protestkultur mit Gregor Gysi.

Da die Redner keine große Mikrophon-Disziplin hatten, die Mikros aber auch keine besonderes gute Qualität geliefert haben, ist es hier und da mal lauter und mal leiser. Bevor es gar nicht mehr online kommt, nun lieber so. Ein paar Lautstärke-Angleichungen haben wir aber schon vorgenommen.

 
Download: https://dl.dropbox.com/u/32984357/BMag/online/2012.07.07_gregor-gysi-im-kupferbau.mp3

(weiter…)

Inklusion durch Bildung

3. Juni 2012

Dieser Mitschnitt ist am 4. und 11. Juni um 17 Uhr anstelle einer regulären Sendung zu hören.

Der Hauptgrund für Exklusion im Kapitalismus ist Arbeitslosigkeit und damit einhergehende Armut und psychische Folgeprobleme. So wie alle etablierten Parteien unsere momentane Situation durch „Wirtschaftswachstum“ verbessern wollen, wollen sie neuerdings Exklusion durch „lebenslänglich“… äh sorry, „lebenslanges Lernen“ verbessern. Denn wir befänden uns im Übergang zur „Wissensgesellschaft“.

Welche ökonomischen Theorien und aktuelle wirtschaftswissenschaftliche Forschungen stecken hinter diesem neuen, ökonomischen Lob der Bildung? Was steckt empirisch hinter der neuen Forschung an der klassischen Rolle von Bildung in Bezug auf gesellschaftliche Ungleichheit? Ist Bildung wirklich ein Patentrezept gegen Armut und Exklusion?

Sollten wir diesem neu etablierten „Inklusionsregime“ durch Bildung, subversiv entgegenwirken. Wie könnte das gehen?

Ein Vortrag von Tobias Kaphegyi beim Medienfestival „plattform no budget“ im Leibnizhaus 2 in Tübingen.
Hier gibt es den ganzen Vortrag (ohne Abschluß-Diskussion) zum Nachhören:
Tobias Kaphegyi – Inklusion durch Bildung
 

Einführung in die Verbindungskritik

23. Oktober 2011

Am 13. Oktober 2011 war Jörg Kronauer auf Einladung des Alternativen Dies im Clubhaus zu Gast. Da der Verbindungskritiker aufgrund der Sperrung des großen Saals im Clubhaus seinen Vortrag im viel zu kleinen Musikzimmer halten mußte, war der Raum nach kurzer Zeit so voll, dass nicht alle Interessierten einen Sitzplatz bekommen konnten. Das Publikum war – wie immer bei solchen Veranstaltungen – äußerst gemischt. Interessierte Erstsemester waren im Raum, aber auch viele Anhänger der Verbindungsszene sowie natürlich auch Verbindungskritiker aus dem links-alternativen Milieu. Diese sehr heterogene Zusammensetzung des Publikums machte sich auch nach Kronauers Vortrag bei der anschließenden Publikums-Diskussion mit äußerst kontroversen Redebeiträgen sehr deutlich bemerkbar.

Hier gibt es den Vortrag (ohne Diskussion) zum Nachhören oder downloaden.

 

Diskussion zu „imagin‘ audimax“

5. September 2011

Im Rahmen des Sommmerateliers der plattform „no budget“ wurde am 2. September „imagin‘ audimax“ in der Tübinger Shedhalle gezeigt. Der Dokumentarfilm läßt die Aktiven der Wiener Audimax-Besetzung vom Wintersemester 2009 zu Wort kommen und gibt einen Einblick in ihre Motivation wochenlang den Hörsaal zu besetzen.

Im Anschluß an den Film konnten die Besucher der Shedhalle, unter ihnen viele Aktive der damaligen Tübinger Kupferbau-Besetzung, mit den Filmemachern diskutieren. Dabei ging es nicht nur um die Unterschiede zwischen dem Creative Commons Film „magin‘ audimax“ und der kommerziellen „#unibrennt – Bildungsprotest 2.0“ Dokumentation. Die Diskussion war auch ein Erfahrungsaustausch zwischen den ehemaligen Hörsaal-Besetzern aus Tübinger und Wien, bei der über Sinn und Erfolg der damaligen Besetzungs-Welle gesprochen werden konnte.

Auf unserem Sendeplatz am 12. September sowie in der Wiederholung am 19. September haben wir anstelle einer regulären Sendung den Mitschnitt der Diskussion gespielt.

Dazu gab es diese Anmoderation:
 

Diskussion:
 

Moderation

Für Euch im Studio:

12.05. Julia Reuter & Florentine Fendrich
19.05. Fabian Everding & Markus Jaggo
26.05. Julia Reuter & Florentine Fendrich
02.06. Tobias Kaphegyi

Immer live Montags um 17 Uhr.
Donnerstags hört Ihr die Wiederholung um 11 Uhr.

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